eSports

Die Kids stehen auf Computerspiele, das fing bei mir schon an und hat sich bis heute nicht geändert. Nur das es heute meistens Online via Internet gespielt wird.

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Und es gibt für viele dieser Spiele inzwischen Profil-Ligen. Das wird bei uns hier in Deutschland in meiner Generation nur langsam wahrgenommen, aber in Asien boomt das bereits seit etlichen Jahren! Da erhalten dann Sieger fette Geldprämien und deren Spiele werden von ihren Fans verfolgt und das Fernsehen überträgt dort diese Ereignisse.

In Europa hat das alles etwas gedauert, aber am Beispiel meiner beiden Kids merke ich – der Trend ist inzwischen bei uns angekommen. Über Twitch werden solche Ereignisse inzwischen live via Stream weltweit ausgestrahlt!

So hat mein Großer über Twitch vor ein paar Wochen die Weltmeisterschaft im Counterstrike verfolgt. Und er war dabei nicht der einzige, über eine Million (!) Fans weltweit haben sich das Finalspiel des E-Sport-Turniers der Electronic Sports League, ESL One im polnischen Katowice zwischen den Teams von Fnatic und Ninjas in Pyjamas angeschaut – live! (via Golem)
Und das ist nichts gegen die Zuschauer zahlen der League-of-Legends Weltmeisterschaft: Rund 11,2 Millionen Zuschauer (sic) sahen das Finale zwischen Samsung Galaxy White und Star Horn Royal Club!

Bei diesen Zahlen wundert es mich nicht, dass diese Ligen inzwischen ähnlich professionell durch geführt werden wie in anderen Sportarten. Mit Preisgeldern und Sponsoren, die Auftritte vor Publikum in großen Arenen und dem Merchandising drumherum – große Action und Profite.

Nur das deutsche Fernsehen hat diesen Trend verpennt, ich kenne keinen Sender der eines dieser eSport Events auch nur erwähnt. Damit verlieren die Sender hierzulande dann weiter ihr (zukünftiges) Publikum. Einzig eine fünfteiligen VICE-Doku „eSports“ habe ich gefunden, die sich mit der Szene befasst.

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