eBay kickt sich ins Abseits

Lese gerade bei Heise, das eBay in den USA ab Oktober keine Banküberweisungen und keine Zahlungen per Scheck mehr zu lassen will.

Ab dann sollen auf der  „US-amerikanischen eBay-Plattform eingestellten Artikel über PayPal, per Kreditkarte oder über den kostenpflichtigen ProPay-Dienst (Mitgliedsbeitrag ab 35 Dollar pro Jahr plus Transaktionsgebühren) bezahlt werden. Möglich ist auch noch eine Barzahlung bei Abholung eines Artikels.

Da eBay üblicherweise in einem Markt mit Änderungen anfängt, können wir uns denken wann das auch für die Deutsche eBay Plattform gelten wird.

Obwohl: „In Australien hatte eBay mit dieser Taktik allerdings keinen Erfolg: Nachdem die zuständigen Verbraucherschützer dem Unternehmen drastische Sanktionen wegen Wettbewerbsbehinderung androhten, ließ eBay die Pläne eines PayPal-Zwangs in Down Under kurzerhand wieder fallen.“

Mit solchen Massnahmen versucht eBay die Kunden vollständig an sich zu binden, gehört doch PayPal zum Konzern. Irgendwie wird für mich eBay damit völlig uninteressant. Es laufen eh fast nur noch gewerbliche ‚Auktionen‘, echte Schnäppchen sind (fast) nicht mehr zu machen und die Preise liegen teilweise höher (inklusive Versand gerechnet!) als wenn ich im Laden um die Ecke kaufe oder bei anderen Online-Händlern.

Warum also noch eBay?

Hasta la vista baby – Deine beste Zeit ist um.

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