Archiv der Kategorie: Technik

WhatsApp und nun?

Die Überraschung am letzten Donnerstag war wohl für viele die Meldung vom Aufkauf des WhatsApp Messangers durch Facebook. In Deutschland führt WhatsApp diese Art von Chatdiensten mit der größten Nutzerbasis bisher an.

Allerdings mögen es viele nicht, dass dieser Dienst nun in den Einfluss von Facebook kommt. Wer dort Mitglied ist stört sich vielleicht noch am wenigsten daran, aber vielen andere haben damit ein Problem. Etliche habe sich bewusst gegen Facebook entschieden und landen nun über Umwege doch dort? Als Facebook Instagram gekauft hatte, hat es anfänglich auch Protestgeschrei im Web gegeben. Aber nur wenige haben dann auf einen anderen Dienst gewechselt.

Das könnte bei WhatsApp anders sein, die persönliche Kommunikation ist für viele eben ein sensibler Bereich der Privatsphäre. Und Alternativen gibt es viele, mit Unterschiedlichen Vor- und Nachteilen. Der größte Nachteil ist halt die geringere Verbreitung, aber einige Dienste melden inzwischen sehr starke Zahlen zu Neuanmeldungen.

t_logo

Ich selbst teste nun Telegram, einen Messanger auf Basis von Open Source Code! Das hat bereits dazu geführt, dass es neben den offiziellen APPs für iPhone und Android auch APPs für WindowsPhone gibt. Und es gibt auch Desktop Anwendungen (!), etwas das WhatsApp bisher nicht bietet. Den verschlüsselten Chat bietet Telegram nur, wenn beide Seiten gleichzeitig online sind. Allerdings steht die verwendete Verschlüsselungstechnik in der Kritik, da diese nicht mehr sicher sei. Aber den Programmteil kann man sicherlich schnell gegen eine bessere Verschlüsselung austauschen. Bei Open Source ist das ja machbar 🙂

Dafür kontert WhatsApp nun mit der Ankündigung demnächst eine Sprachfunktion anzubieten. Die Anwender können dann über WhatsApp direkt miteinander telefonieren. Ob da Zuckerberg dann mithört?

Mir gefällt Telegram, die APP ist sehr ähnlich und die Umstellung gelingt sofort. Die Kontakte kann man direkt aus Telegramm heraus einladen ebenso zu wechseln, was dann wohl einen Teil des aktuellen Mitgliedswachstums erklären dürfte.

WhatsApp ist nett, aber eben nicht einzigartig und ein Wechsel ist schnell gemacht. Probiert es doch selbst und schreibt mal wie es bei Euch war.

LED-Straßenlaternen

Inzwischen sieht man sie in Norderstedt immer öfter stehen, LED-Straßenlaternen breiten sich langsam aber sicher im Stadtbild aus.

LED_Leuchte

LED-Straßenlampen am Kreisel Kohfurt in Norderstedt

Das wurde aber auch langsam Zeit, alle reden vom Energiesparen und über LED-Straßenlaternen hatte ich hier bereits im Oktober 2008 (sic) geschrieben.

LED_Licht

Ganz schön hell das LED Licht

Und die nächste Generation der LED-Straßenlaterne mit Mobilfunkantenne wurde von Ericsson und Philips gerade vorgestellt und entsprechende Laternen mit integriertem WLAN gibt es auch schon länger. Da frag ich mich warum Wilhelm.tel mit seinem MobyKlick Angebot meist extra Masten aufstellt?

MobyKlick_Sender

WLAN Station von MobyKlick in Norderstedt

Buch ‚Raspberry Pi – Einsteiger und User Guide‘

Raspberry_LogoEs ist die deutsche Übersetzung des englischen Buches ‚Raspberry Pi User Guide‘ und ist im mitp-Verlag erschienen.

Der kleine Einplatinen-Computer Raspberry Pi hat seit seinem ersten Erscheinen 2012 eine große Fan-Gemeinde in aller Welt bekommen. Warum?

Er ist klein, dafür aber recht Leistungsstark, er ist sehr sparsam im Verbrauch, günstig in der Anschaffung und offen für eigene Entwicklungen und Programmierung.

Raspberry_Lo

Den dafür ist er ursprünglich erdacht worden, als Lerncomputer für Schüler um bei ihnen die Freunde am Programmieren zu wecken. Dazu hat Eben Upton mit Kollegen den Kleinen PI bis 2011 entwickelt. Und dann wurden sie von ihrem Erfolg völlig überrollt. Wollten sie ursprünglich nur ein paar Tausend Stück in UK verkaufen, gibt es ihn heute auf der ganzen Welt. Durch eine rege Community werden Erfahrungen, Tipps und Bauanleitungen ausgetauscht. Viele Software wurde bereits für den PI angepasst und so auf seiner ehr minimalistischen Hardware zum Laufen gebracht.

Solche Hintergründe erfährt der Leser immer wieder so nebenbei in diesem Buch, während er Schritt für Schritt den Raspberry PI besser kennen lernt. Durch den lockeren Schreibstil kommt dabei nie Langeweile auf.
Das Buch beginnt kurz und knapp mit der Vorstellung der Hardwarekomponenten des PI. Dann führt es durch die erste Inbetriebnahme mit Debian-Linux, dem favorisiertem Betriebssystem der Autoren für den PI. Durch diese ersten Schritte unter Linux bekommt der Leser schnell den Einstieg in das Betriebssystem auf dem PI hin.

Anschließend werden dann einige von den vielen Einsatzmöglichkeiten für den Raspberry vorgestellt, wie z. B. als Mediacenter. Der Leser erfährt, wie er diese Anwendungen selbst auf seinem PI zum laufen bekommt. Nebenbei vertieft er dabei auch noch seine Linux-Erfahrungen!
Und so geht es dann folgerichtig mit den ersten eigenen Programmierversuchen in Scratch und Python weiter. Schließlich ist das ja das Ziel, der Leser soll den Spaß an der Programmierung entdecken. Zum Ende des Buches stellen die Autoren Erweiterungs- und Einsatzmöglichkeiten der Hardware vor.

Alles wird von Grund auf im Buch erklärt und setzt keine Vorkenntnisse beim Leser voraus. Insofern ist dieses Buch ein schöner, angenehm zu lesender Einstieg in die Welt der Programmierung und der Computerhardware des Raspberry PI.
Das Buch soll neugierig machen und den Einstieg erleichtern. Und diesen Zweck erfüllt es.

RaspberryPi

Eben Upton und Gareth Halfacree
25. Januar 2013 
ISBN 978-3-8266-9522-3
288 Seiten
Euro 19,95
eBook-Format epub oder PDF
Euro 16,99

stromabwärts! – ab morgen geht es los

Logo_stromabwaerts

Mit stromabwärts! ist eine gemeinsame Stromsparaktion des Schleswig-Holstein Energieeffizienz-Zentrums (SHeff-Z) und der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Mojib Latif. Unterstützt wird die Aktion von vielen regionalen Stadtwerken, wie den Stadtwerken Norderstedt.
Jeder Privathaushalt in Schleswig-Holstein kann daran teilnehmen und versuchen das Ziel, den eigenen Stromverbrauch innerhalb des Jahres 2014 um mindestens 10% zu reduzieren. Bis heute haben sich über 1.100 Haushalte bei der Aktion angemeldet.
Aus Neugierde habe ich uns auch angemeldet, allein um mal zu sehen was darüber noch an Spartipps zu bekommen ist. Den eines sehe ich bereits jetzt, das Ziel ist für unseren Haushalt kaum zu schaffen. Unser Verbrauch liegt bereits jetzt für einen vier Personenhaushalt recht niedrig.

Morgen geht die Aktion nun also los, kurz Zeit um unsere Ausgangslage mal zu dokumentieren. Wie bereits gesagt, unser Haushalt besteht aus vier Personen. Unsere Heizung läuft mit Gas und seit 2009 mit Unterstützung durch Solarthermie, was sich deutlich in unserem Gasverbrauch bemerkbar gemacht hat.
Das dort erzeugte Warmwasser nutzen wir zusätzlich auch für die Waschmaschine und den Geschirrspüler, so dass beide Geräte weniger Strom für die Erwärmung des Wassers benötigen.
Nun aber im Detail, unser Stromverbrauch im Jahr 2013 betrug ca. 2.588 kWh.

Historischer Verlauf unseres Stromverbrauchs

Historischer Verlauf unseres Stromverbrauchs

Damit liegen wir voraussichtlich leicht über unserem Verbrauch von 2012, wo wir 2.417 kWh laut offizieller Abrechnung verbraucht hatten.
Ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt benötigt in Deutschland angeblich ca. 4.400 kWh an Strom im Jahr! Da liegen wir so deutlich darunter, dass eine Einsparung von 10% bei uns echt zu einer Herausforderung wird.

Wo könnten wir noch sparen, ohne gleich Totalverzicht zu üben? Standby gibt es bei uns im Haus nicht, schaltbare Steckdosenleisten sei dank. Die großen Stromverbraucher wie Kühl- und Gefrierschrank sind bereits Effizienzklasse A+ oder besser. Bei der Beleuchtung wäre durch eine komplette Umstellung auf LED-Technik noch etwas zu machen. Aber hier tauschen wir sowieso bei Bedarf, sprich Leuchtmittel fällt aus, auf sparsamere ‚Birnen‘. Von daher werden wir wohl ’nur‘ teilnehmen und das 10% Ziel zwar verfehlen, aber bei uns allen in der Familie wird das Bewusstsein zum sparsameren Umgang mit der Energie neu belebt.
Wie spart Ihr Strom? Tipps gerne in den Kommentaren!

Update MobyKlick

Es wird Zeit für ein kleines Update zum Stand von MobyKlick, dem WLAN für alle in Norderstedt. Wie ich hier ja schon geschrieben hatte, baut WilhelmTel in Norderstedt ein offenes WLAN auf.

Seit Juli ist der Ausbau inzwischen deutlich fortgeschritten, wie die aktuelle Karte zeigt.

mobyKlick201312Allerdings scheint der Zugang bisher nur per Voucher, erhältlich im Service-Center der Stadtwerke-Norderstedt, zu funktionieren. Die Registrierung eines Dauerzuganges via „MobyCard“ für WilhelmTel-Kunden scheint noch nicht angeboten zu werden. Zumindest habe ich bisher keine weiteren Informationen dazu erhalten können.

 

Die Rückkehr der Sirenen

Da sind sie doch wieder da – Sirenen. Aus meiner Kindheit kenne ich noch diesen Heulton, wenn die Dinger getestet wurden. Nun hat die Stadt Norderstedt ab Januar 2014 dann wieder an 15 Standorten diese Dinger stehen.

In der neuen Variante können die auch ohne Ton auf Funktion getestet werden. Wie das wohl geht?
Über das warum und wie hat die Stadt per Flyer alle Haushalte informiert. Es soll ein selbst bei einem totalen Stromausfall so möglich sein, die Bevölkerung zu alarmieren. Also bei Naturkatastrophen, Großfeuer oder bei Schadstoffunfällen zum Beispiel. Wer den Warnton hört, sollte TV, Radio anmachen oder ins Internet gehen, um sich zu informieren. Wenn keine Informationskanäle zur Verfügung stehen, gibt es Anlaufstellen in Norderstedt. Das sind die vier Feuerwehrwachen, das Polizeirevier an der Europaallee und das Rathaus, wo es Notstrom, Hilfe und alle Infos dann gibt.
Alternativ ist auf dem Flyer dieser QR-Code abgedruckt:

sirenen

Er leitet auf die mobile Webseite der Stadt Norderstedt, wo im Alarmfall dann auch Informationen stehen sollen.
Am 29. Januar 2014, um 10 Uhr, sollen die neuen Sirenen zum ersten Mal getestet werden – da mit Ton.

Schade nur das auf der Webseite der Stadt keine der Details aus dem Flyer wiederzufinden ist. Dort finden sich lediglich Unterlagen zur Ausschreibung für die Sirenenanlage. Das ist echt peinlich, aber typisch für unsere Stadt.

 

Das nächste große Ding – das Internet der Dinge

oder in Neudeutsch ‚The next big thing – Internet of Things’ ist keine neue Idee, die ersten Gedanken dazu stammen bereits von 1991!

Aber heute ist die Miniaturisierung und die Digitalisierung so weit. Seit einiger Zeit kommen immer mehr Anwendungen/Apps heraus. Dazu gibt es dann, meist kleinere, Geräte die in der Lage sind miteinander und mit der App zu kommunizieren. Das sind z. B. Armbänder als Fitness-Tracker (z. B. Fitbit) oder intelligente Lampen (z. B. Philips Hue). Damit steht das Internet der Dinge am Anfang. Teilweise sind diese Gadgets nur lustige Spielereien, aber andere zeigen bereits erste Ansätze wo die Fahrt hingehen wird.

Unsere Welt wird (noch) mehr miteinander vernetzt, nach dem wir Menschen uns immer mehr im Social Web a la Facebook untereinander vernetzen, geschieht dies nun auch mit den uns umgebenden Geräten, Anlagen und Fahrzeugen. Dazu bringt das Magazin t3n in seiner Ausgabe Nr. 33 viele Beispiele. Im ganzen Heft finden sich gute,erste Eindrücke über den Stand der Entwicklung, wer mag bekommt hier im Pageflip einen ersten Eindruck davon. Mich hat besonders das Interview mit
Robert Scoble interessiert, gilt er doch als einer der Vordenker im Internet. Als gnadenloser Optimist gewinnt er vielen dieser neuen Ideen meist positive Seiten ab. Wir in Deutschland sind da meist skeptischer 🙂

Ich bin mir aber sicher, dass solche Ideen wir Tado nur der erste Schritt sind um auch viele Menschen anzusprechen, die sich bisher wenig mit dem Internet beschäftigt haben. Viele dieser Menschen suchen Antworten, Lösungen für ganz konkrete Problemstellungen und genau das bietet z.B. Tado mit seiner intelligenten Heizungssteuerung.

Wir werden diese Entwicklungen des Internet der Dinge nicht aufhalten können! Daher halte ich es für absolut sinnvoll, dass sich möglichst viele Menschen damit auseinander setzen. Denn diese Entwicklung findet nicht nur auf technischer Ebene statt, viel mehr wird es massive Auswirkungen auch auf unsere Gesellschaft auf vielen anderen Ebenen haben.

Unser Leben ändert sich damit nochmal mindesten so radikal, wie es sich durch die Smartphones bereits verändert hat! Wie denkt Ihr darüber? Oder welche Erfahrungen habt Ihr bereits mit dem Internet der Dinge gemacht?

MobyKlick – freies WLAN in Norderstedt

Über die Pläne von WilhelmTel in Norderstedt freies WLAN anzubieten habe ich ja hier bereits geschrieben.
Inzwischen hat sich auf der Webseite von MobyKlick etwas mehr getan. Dort findet sich nun eine interaktive Karte der Stadt, wo die bisherigen Accesspoints verzeichnet sind.

MobyKlickMap

Wie bereits geschrieben sind die Zugänge bisher in Norderstedt-Mitte, im Ariba und im Stadtpark zu finden. Für mich neu die Zugänge am Ochsenzoll, in Glashütte und entlang der Oststraße in Harksheide. Da scheint das Gewerbegebiet als Versuchsfläche zu dienen.

Leider wurden bisher keine Informationen an WilhelmTel Internet-Kunden verschickt. Die sollen dann einen dauerhaften Zugangspass bekommen. Bis dahin gibt es für die Kunden Voucher mit den Zugangscodes für 24 Stunden bei den Stadtwerken.

MobyKlick – Da kommt was großes auf uns zu…

2013-06-24_Header_Startseite_MobyKlick_570x100px

Heute gerade auf der Homepage von WilhelmTel gelesen, Norderstedt bekommt ein offenes (sic!) WLAN. Entsprechende Plakate mit MobyKlick hängen seit ein paar Tagen schon an den Bushaltestellen.

Das WLAN-Netzwerk ist zur Zeit im Aufbau und von daher nur in einigen, wenigen Bereichen bisher zu nutzen. Aber WilhelmTel will es zügig entlang der Straßen ausbauen, so dass in „voraussichtlich in einem halben Jahr flächendeckend sein“ wird. Aktuell sind es 26 Hotspots (Quelle: Presse) im Bereich des Stadtparks, dem Ariba-Erlebnisbad, bei den Stadtwerken, der TriBühne, der Stadtverwaltung und an der U-Bahnstation Norderstedt-Mitte.

Der Zugang erfolgt unverschlüsselt als temporärer Zugang mit Freischaltung via SMS („MobyKlick“) oder als dauerhafter, verschlüsselter Zugang („MobyKlick(s)“). Da das Netz roomingfähig ist, werden wir uns dann bald frei in der Stadt bewegen können und dabei immer online sein können.

„Die Voucher mit den Zugangscodes gibt es kostenlos an zahlreichen Ausgabestellen in Norderstedt oder im Service-Center der Stadtwerke-Norderstedt, bzw. bei wilhelm.tel. Die Registrierung des Dauerzuganges via „MobyCard“ erfolgt dabei ebenfalls im Service-Center und in Kürze auch per Internet.“

Absolut cool, dass wir in unserer Stadt so etwas bekommen. Damit schreitet die Stadt wirklich voran und schafft Tatsachen, wo andere nur reden!
Ich werde mir nun die MobyCard besorgen und dann das neue WLAN-Netz testen.

Neues zur Wii U

Nintendo schiebt neue Funktionen für das Wii U Gamepad nach, zumindest in Japan und den USA kann man jetzt Google Street View auf dem Gamepad nutzen.

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=HZ6tVLHF_NA]

Da mir schon YouTube auf dem Gamepad gut gefallen hat, wird Street View sicherlich ähnlich Spaß bringen. Mal eben parallel zur Sendung im TV sich selbst ein Bild vor Ort machen. Hat was.

Wie mir DonKaracho via Twitter schrieb, konnte er die Anwendung auch bei uns schon laden. Lohnt sich seiner Meinung nach:

macht Spaß und ist angenehm zu steuern indem man sich einfach dort hin dreht, wo man hinschauen möchte. Und es lief ziemlich flüssig.