Archiv der Kategorie: Science

Funkende Pille

Quelle: Philips Research

Philips Research stellt eine intelligente Pille vor, die in der Lage sein soll gezielt Arzneimittel an bestimmten Stellen im Verdauungstrakt abzugeben.

Dazu misst die iPill den örtlichen pH-Wert und bestimmt so ihre Position im Verdauungstrak.

Per Funk bleibt sie dabei in Kontakt mit der Kontrolleinheit außerhalb des Körpers. Dabei ist ein Kontakt in beide Richtungen möglich. Bis zur Markteinführung sind aber noch klinische Studienerforderlich.

Erinnert mich irgendwie an die Filme „Die phantastische Reise“ oder „Die Reise ins Ich“ wo Menschen verkleinert werden und mit einem Mini-U-Boot in einen menschlichen Körper herumfahren.

Der erste Schritt ist nun gemacht, oder ?!

[via Computerwoche]

[youtube=https://www.youtube.com/watch?v=9NPA5n0n5DQ]

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Hubble sendet wieder

Wie die FTD meldet, sendet das Weltraumteleskop Hubble wieder. Nach dem schwerern Elektronikfehler hat es eine ganze Zeit gedauert um die Reserveelektronik zu aktivieren.

Aktuell wird das Galaxienpaar Arp 147 im Sternbild Walfisch (Cetus) beobachtet, das – in astronomischen Maßstäben – vor kurzer Zeit eine kosmische Kollision durchlebt hat. Dabei ist eine Galaxie durch die andere hindurchgeflogen.

Wie die Welle eines ins Wasser geworfenen Kiesels breitet sich seitdem ein blau strahlender Ring intensiver Sternentstehung vom Kollisionszentrum aus. Vom Kern der getroffenen Galaxie ist ein staubiger, rötlicher Knoten geblieben, während die durchquerende Galaxie den Zusammenstoß offensichtlich nahezu unbeschadet überstanden hat.

Hubble image of gravitationally interacting galaxies Arp 147. Credit: NASA, ESA, and M. Livio (STScI)

Hier die original Meldung der NASA.

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Asteroidengürtel

Das NASA Weltraumteleskop Spitzer hat im Sonnensystem Epsilon Eridani zwei Asteroidengürtel entdeckt. Das System ist unser nächster ‚Nachbar‘, wobei die Reise länger dauern wird bei 10,5 Lichtjahren.

„This system probably looks a lot like ours did when life first took root on Earth,“ said Dana Backman, an astronomer at the SETI Institute, in Mountain View, Calif., and outreach director for NASA’s Sofia mission. „The main difference we know of so far is that it has an additional ring of leftover planet construction material.“ Backman is lead author of a paper about the findings to appear Jan. 10 in the Astrophysical Journal.

Mehr Informationen zu Spitzer unter:

https://www.spitzer.caltech.edu/spitzer

https://www.nasa.gov/spitzer

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Crackentool für Mifare-Classic-RFID-Chips

Im März hatte ich über den geknackten Code für die Mifare RFID Chips berichtet, nun wurden Programmiertools zum Mifare-Cracken veröffentlicht.

Mit Hilfe des Tools soll es möglich sein, innerhalb von rund zwei Sekunden den Zugriffsschlüssel einer Mifare-Classic-Karte zu errechnen. Ein Angreifer benötigt dazu lediglich den verschlüsselten Mitschnitt einer Funkverbindung zwischen der Karte und einem legitimen Lesegerät sowie geringe Programmierkenntnisse. Mit dem Zugriffsschlüssel lassen sich nicht nur die verschlüsselten Daten dekodieren, sondern auch der Karteninhalt nahezu beliebig manipulieren und klonen, um sich beispielsweise Dienstleistungen zu erschleichen.

Also keine Sicherheit mehr bei Chipkarten dieses Typs, da mit solchen Programmtools das knacken immer einfacher wird!

Weltweit setzen viele berührungslose Bezahlsysteme auf die Mifare-Classic-Chips. In Deutschland sind es beispielsweise die Bezahlkarten vieler Mensen, in Großbritannien basiert unter anderem das Londoner U-Bahn-Bezahlsystem Oyster Card auf dem unsicheren Chip. Auch unter Zugangskontrollsystemen ist Mifare Classic weltweit verbreitet. In den Niederlanden läuft die Umstellung des Nahverkehrsbezahlsystems OV-Chipkaart auf Mifare Classic derzeit auf Hochtouren.

Mir unverständlich wie unter diesen Voraussetzungen noch Projekte mit diesen Chips durchgeführt werden. Auch wenns Schmerzen bereitet, es ist Zeit zu stoppen und nach besseren Lösungen sich umzuschauen.

[via Heise]

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Starke Segler

Die Segler für den Americas Cup standen schon immer im Interesse aller Segelsportler.

Mit einem neuen Boot will nun US-Milliardär Larry Ellison den Cup wieder in die Staten holen. Ein Irres Gefährt ist dabei entstanden [via Focus].

Neun Monate lang hatten 65 Bootsbauer unter strengster Geheimhaltung an dem neuen Trimaran des BMW-Oracle-Racing-Teams gewerkelt. Nach den ersten Tests dürfte jedenfalls feststehen, dass der neue Racer die schnellste Jacht ist, die in 157 Jahren für den Americas Cup konstruiert wurde. Fachleute trauen ihr sogar zu, als erstes Segelboot die magische Grenze von 50 Knoten (gut 90 km/h) zu durchbrechen.

Aber noch krasser ist der Weltrekord-Segler „Hydroptère“, ein weiterer Trimaran des Konstrukteurs Alain Thébault. Er will damit seinen Traum verwirklichen und den Geschwindigkeitsweltrekord von 50 Knoten (92,6 km/h) brechen. Wobei das auch dem ‚Boot‘ von Larry Ellison zugetraut wird (Zitat ob).

Die Besonderheit der Hydroptère sind ihre Tragflügel (Foils), durch diese Konstruktion gleitet ab 12 Knoten das Schiff nur noch auf drei Kufen über das Wasser.

Die Daten:

BMW Oracle Racing 90 Hydroptère

Länge:                                        30 m                                      21 m

Breite:                                         27 m                                      24 m

Masthöhe:                                  48 m                                      23 m

Gewicht:                               Geheimsache                              6.500 kg

Besatzung:                                15-16                                     ca. 10

Großsegel:                                500 m2                                    135 m2

Gennaker:                                 700 m2                                      90 m2

Rumpfmaterial                        Kohlefaser                               Kohlefaser

Von beiden Teams sind viele tolle Fotos auf ihren Sites zu sehen.

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Ernährungs-IQ

Gerade im Focus gelesen, zusammen mit WeightWatchers haben die Ernährungsforscher Helmut Heseker von der Universität Paderborn und Thomas Ellrott von der Universität Göttingen den Ernährungs-IQ entwickelt.

Ein Test mit insgesamt 40 Fragen soll ermitteln, wie gut das Knowhow in den Bereichen Nährstoffe, Lebensmittelkunde und Gewichtsmanagement tatsächlich ist. Als Ergebnis erhält man analog zum Intelligenz-Quotienten einen Wert zwischen 80 und 150. „Wer etwa die Hälfte der Fragen beantworten kann, liegt mit einem Wert von 100 im Mittelfeld“, erklärt Helmut Heseker.

Bin da mit meinem Wissen guter Durchschnitt, wer schafft mehr?

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Foto Spaß mit Photosynth

Hab schon mal darüber geschrieben, über Photosynth aus den Microsoft Live Labs.

Durch Zufall bin ich im Blog von Lori Grosland über ihren Beitrag zu Photosynth gestossen. Mit der neue Version von Photosynth als kostenlose Service von Microsoft Live Labs soll man nun eine Sammlung von Fotos zu einer 3D Ansicht, sogenannten Synths, zusammenstellen können.

Lori stellt selbst ein paar ihrer Synths online. Muss ich auch mal antesten.

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Weltraumteleskop Hubble schweigt

Seit Sontag sendet Hubble keine Daten mehr [via] zur Erde. Die NASA kann aktuell noch nicht sagen woran es liegt. Man versucht nun die Kommunikation auf Ersatzkanäle umzustellen, scheint aber auch nicht so einfach zu sein, da diese Ersatzkanäle der unterschiedlichen Module laut Nasa seit den späten achtziger oder frühen neunziger Jahren nicht benutzt wurden.

Technikmacken hatte das Teleskop ja von Anfang an, aber die konnten alle behoben werden und wir verdanken Hubble tolle Aufnahmen aus den Tiefen des Weltalls.

X-Rays from the Cat's Eye Nebula

Nun hat die NASA vorsorglich den anstehenden Reperaturflug zum Teleskop gestoppt um erstmal die Ursachen für die aktuelle Störung zu ermitteln. Dann sollen die Astronauten, entsprechend mit Ersatzteilen ausgerüstet, Anfang 2009 starten.

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Gesammeltes

Komme nicht dazu einen klaren Artikel zu schreiben, daher mal ein paar Puntke einfach so.

Gestern schon bei Heise berichtet, schickt die Nasa den Mars-Rover Opportunity auf große Fahrt.

..vom Victoria-Krater (sein Aufenthaltsort in den vergangenen beiden Jahren) zum 12 Kilometer entfernten Endeavour-Krater rollen. Was für einen geübten Langläufer auf der Erde in rund 50 Minuten zu schaffen wäre, wird für Opportunity nach Berechnungen des Jet Propulsion Laboratory (JPL) einen rund zwei Jahre dauernden Gewaltmarsch bedeuten – vorausgesetzt, der Rover kommt tatsächlich eines Tages dort an.

Der Weg ist das Ziel, oder so spannend kann ein ‚kleiner‘ Ausflug sein. Lebt der Rover doch bereits länger als ursprünglich geplant.

Billige Drohnen baut die Berliner Firma HiStream, was gleicht die Bundis interessiert. „Die Neugier der Militärs weckt die sogenannte Autonomität der Fluggeräte. „Im Unterschied zu den bislang bekannten Drohnen funktionieren unsere Geräte ohne Fernsteuerung und vorherige Programmierung“

Foto: DDP

Das neuste ‚Spielzeug‘ der Physiker, der LHC,  bleibt wohl nun nach mehreren Pannen eine Weile abgeschaltet meldet Heise. Ein Defekt beim Kühlsystem führte zur Abschaltung,  nun muss der Sektor erst wieder ‚aufgeheizt‘ werden ehe man den Schaden genauer analysieren kann. „Dann werden die beteiligten Magneten geöffnet und untersucht. Allein das werde drei bis vier Wochen dauern, hieß es. Damit laufe man allerdings in die obligatorische Winter-Wartungsperiode des CERN hinein, heißt es von dem Forschungszentrum in einer Stellungnahme.„.

Freitag sollen die letzten Gebote für die Hapag-Lloyd Reederei kommen meldet das Hamburger Abendblatt. Und immer noch stellt sich die Frage wer den Zuschlag bekommt. Für die Angestellten sicher keine schöne Situation, droht doch eventuell die Schliessung der Zentrale in Hamburg. Das Konsortium aus Hamburger Finanzinstituten und Kaufleuten würden gerne einen Verkauf ins Ausland verhindern, fragt sich wie TUI AG dazu steht. Letztlich zählt doch nur das Geld.

Die Kinder-Uni startet ab dem 6. Oktober zum sechsten Mal wieder in Hamburg. Willkommen sind Nachwuchsstudentinnen und -studenten zwischen acht und zwölf Jahren.

Das Semesterprogramm 2008 als Download (PDF, 232 KB)

[via]

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LHC funktioniert

Das waren sicher spannende Momente als der erste Strahl in den LHC Ring im CERN geschickt wurde.

Der Ring besteht aus acht Segmenten, die nach und nach für den Strahl freigegeben wurden. Dann wars soweit.

Weit schneller als erwartet schaffte es die CERN-Crew rund um den „Master of the Beams“, LHC-Projektleiter Lyn Evans, den kompletten Ring des weltgrößten Teilchenbeschleunigers LHC zu schließen. Nur knapp eine Stunde nach dem Start, genau um 10:26, war der Ring geschlossen, die Protonen zirkelten im Kreis.

Das ist spannende Physik am Rande des menschlichen Wissens.

[via Heise online]

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