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LinkedIn will Xing ausstechen

Der Ami Socialdienst LinkedIn hat in einer neuen Finanzierungsrunde rund 50 Millionen Dollar eingeholt. Das Geld ist für die ‚europäischen Expansionsplän‘ gedacht

„„Europa ist ein wesentlicher Teil der LinkedIn-Wachstumsstrategie“, sagte Kevin Eyres, Europa-Manager von LinkedIn. Noch in diesem Jahr sei auch eine Plattform für den deutschen Markt geplant, hieß es, ein genauer Zeitpunkt steht allerdings noch nicht fest. In Europa stößt LinkedIn vor allem auf den deutschen Konkurrenten Xing, der vor seinem Börsengang als openBC firmierte und zuletzt in Europa 5,71 Millionen Mitglieder hatte. LinkedIn zählt inzwischen weltweit 23 Millionen Mitglieder, in Europa sind es sechs Millionen“

Da LinkedIn bisher ehr nur im englisch sprechenden Raum punkten konnte, wage ich zu bezweifeln ob die sich mit einem Deutschland Start einen gefallen tun. Gerade wo hier sich bereits viele Soziale Netzwerke tummeln. Da ist Xing, StudiVZ, Faceboo, MySpace und viele kleinere Netzwerke wie z.B. Wer-kent-wen.

Warum sollten die dortigen User nun wechseln wollen? Für mich eine teure Art sein Geld zu versenken! – LinkedIn ihr seit in Deutschland zu spät dran..

[via Welt Online]

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Livekonzerte

Gerad erst via Rivva gefunden, paulinepauline beschreibt sehr lebendig wie sie ein Konzert via Web live besucht hat. Das funktioniert über Tempodome.com.

Das musste ich mir gleich ansehen und war von der Idee und der Umsetzung begeistert.

Zur Zeit ist der Dienst kostenlos, aber “Für besondere Dienste werden wir aber in derzeit noch nicht absehbarer Zeit vermutlich auch Geld verlangen”. Wobei, das würde ich sogar mit machen um z. B. auf dem Wege bei einem ausverkauften Konzert dann doch dabei zu sein.

Nun such ich mir noch einen Event aus und schau dann mal 😉

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Nachdenkliches über Google

liefert der österreichische Journalist Gerald Reischl mit seinem Buch „Die Google Falle„.

Er setzt sich bewusst kritisch mit Google als Unternehmen auseinander. Die Suchmaschine nutzt wohl jeder häufig und macht sich dabei keine Gedanken über die dahinterstehende Firma. Das geht mir genauso.

Der Autor möchte mit seinem Buch zum Nachdenken anregen und „zur Bewusstseinsbildung beitragen“.

„Es wird anhand von Fakten bewiesen, dass Google seit Jahren schon der eifrigste Datensammler der Welt ist, dass es zahlreiche Patente auf Methoden gibt, mit denen die Internet-Nutzer verfolgt, analysiert und kategorisiert werden.“

Vieles was die Webseite zum Buch beschreibt kommt einem, der die Geschichte(n) rund um Google interessiert verfolgt, bereits bekannt vor. Aber für die große Mehrheit der Menschen, die das Internet und damit Google, ’nur‘ nutzen, bringt das Buch zumindest einen Einblick in die Problematiken die durch die Info-Sammelwut einer Firma entstehen.

Sicher nutzt der Autor auch bewusst den Namen und die damit verbundene Aufmerksamkeit für sein Buch, auf der anderen Seite steht auch fest: Man mag Google oder auch nicht, unabhängig davon bleibt es wahr, Google hat innerhalb kürzester Zeit einen gigantischen Informationspool aufgebaut. Und wer traut sich heut schon vorherzusagen für was diese Daten mal benutzt werden ?! Man wird nachdenklich…

Das Buch trägt zur Diskussion bei und das allein ist schon gut. Bei nächster Gelegenheit werde ich das Buch selbst lesen.

Gefunden bei Computerwoche

Verlag Carl Ueberreuter

Das Internet als Spielplatz

So scheint das Start-up GameLayers aus San Francisco es zu sehen und entwickelt das PMOG (Passively Multiplayer Online Game).

Die Idee ist bestechend einfach, man lädt sich eine Toolbar für den Firefox, meldet sich dann an und spielt mit. Nur das hier das Internet die ‚Spielwelt‘ ist und die Software das Surfverhalten aufzeichnet und für jede eindeutige URL, die in 24 Stunden besucht wurde Punkte vergibt. Der Spieler soll aber auch selbst aktiv werden und z.B. eigene Missionen anlegen. PMOG ist aktuell im geschlossenen Beta Test.

Es klingt irgendwie irre, da wird die Surfrunde im Internet plötzlich zum Spielplatz.

Allerdings möchte ich nicht mein Verhalten protokolliert haben, Überwachung bzw. die Wege dahin haben wir inzwischen ja schon reichlich. Die Datensammlung dürfte schnell viele ‚Interessenten‘ haben.

[Technology Review]

Umwelt im 3D-Netz

So schreibt Ben Schwan im Blog von Technology Review über die Kleinstadt Nanaimo in Kanada.
Hier haben die Stadtväter für ein virtuelles Nanaimo in Google Earth gesorgt und haben diverse KML-Dateien dazu vorbereitet.google-earth-10-700x406

Laut Google Earth ist diese Informationsfülle für eine Stadt bisher einmalig auf der Welt. In ihrer Datensammelwut haben die Stadtoberen nun diese weitestgehend per Web zugänglich gemacht. Egal ob man sich z.B. Häuser in 3D ansehen möchte, man bekommt dann auch gleich umfangreiche Hintergrundinformationen dazu. In Amerika ist das möglich, hoffentlich schreiten hierzulande die Datenschutzbeauftragten gegen so ein Vorhaben ein.

Sie wollens nicht wahr haben (Update)

Der Brockhaus kommt nun doch noch nicht ins Internet wie futurezone berichtet.

Der Starttermin ist auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschoben worde, um der Druckversion noch eine Chance zugeben. Laut Verlag soll es „zahlreichen Reaktionen auf die geplante Einstellung“ gegeben haben.

Frag ich mich welche Reaktionen das gewesen sein sollen oder spielt nicht viel mehr der Betriebsrat eine Rolle wegen der geplanten Stellenstreichungen in Mannheim in diesem Zusammenhang?!

In jedem Fall verliert der Brockhaus damit. Im Internet spielt der Faktor Zeit eine Rolle und da kann man nicht mal später die ‚weiteren Bände‘ eines Lexikons nachschieben. Das nimmt denen keiner ab.

Update: Bericht von Spiegel Online

Radio hören

Das viele Radiostationen ihre Sendungen übers Internet schicken, das wissen viele.

Nur fehlte mir immer der Zugang zu den Sendern. Immer die richtige Webseite des jeweiligen Senders suchen, dort den Stream finde, öffnen und dann – endlich- hören. Umständlicher geht’s nicht.

Bei web2null habe ich nun einen Hinweis auf radio.de gefunden. Hier gibt es ein Verzeichnis deutschsprachiger Radiosender! Einfach den Sender auswählen und direkt hören – klasse. Hab gleich ein Bookmark gesetzt.

Das Angebot ist schon recht groß, die Seite macht einem Vorschläge und im Verzeichnis kann über verschiedene Wege (Stadt, Thema, Genre,..) nach Sendern gesucht werden. Und fehlt ein Sender, so kann man diesen als Vorschlag einreichen.

Der Hinweis kommt von deutsche-startups.de