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Der Weg zum Mauerfall 1989 – nacherzählt auf Twitter

Dieses Jahr jährt sich der Mauerfall am 9. November zum 25. Mal. Ohne dieses Ereignis gäbe es meine Familie nicht.
Zeit einmal zurück zu schauen und die unfassbaren Dinge dieser Tage noch einmal nachzuerleben. Zum Beispiel auf Twitter mit @Mauerfall89, einem Projekt der Stasi-Unterlagen-Behörde, des Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF Potsdam) und von BILD.

Mauerfall_twitter

Das Projekt erzählt – wo auch immer möglich in Echtzeit – von den atemberaubenden Ereignissen auf dem Weg zur friedlichen Revolution und zum Mauerfall im November 1989. Die mehr als hundert Tweets werden teilweise bisher noch unveröffentlichte Originaldokumente unter anderem der Stasi, des Auswärtigen Amtes und der Polizeiarchive enthalten.

Ab 19. August geht es los.

Trend.Meiner.

Cem hat da ein schönes Meme losgetreten über sein verändertes Nutzungsverhalten von Internetzdiensten. Da ich es bei mir selbst auch bemerke, schreibe ich es hier auch einmal nieder.

Das Netz nutze ich schon lange, aber zum bloggen bin ich erst 2008 gekommen. Damals hab ich einfach mal angefangen beruflich und privat zu bloggen. Heute blogg ich seltener, meist aus zeitlichen Gründen. Ideen wären da einige, aber wenn ich das nicht gleich schreibe wird das nix mehr. Für 2012 habe ich mir vorgenommen hier wieder mehr zu schreiben.
Daneben ist seit 2009 Twitter für mich Ideengeber und für den schnellen Austausch ideal. Da habe ich einiges ausprobiert und es fasziniert mich wie schnell dort der Fluss der Informationen ist. Mit Facebook habe ich mich nie richtig anfreunden können, nee. Google+ gefällt mir besser, mehr Raum zum schreiben und rege Diskussionen. Xing ist inzwischen für mich mehr Adressbuch als Austauschplattform und bei LinkedIn bin ich nicht wirklich angekommen.
Interessant finde ich zur Zeit dann noch Pinterest, das werde ich als nächstes probieren. Vielleicht endet es wie viele andere Experimente bei mir und ist dann schnell wieder tot oder ich nutze es dann regelmßig

Twitter will stabiler werden

So schreibt Heise Online. Das hat der Web 2.0 Dienst wohl auch bitter nötig, so findet man doch immer wieder Meldungen von Nutzern das Twitter ganz oder in Teilen nicht funktioniert.

So ist das halt, wenn einen der eigene Erfolg einholt und die Technik dahinter nicht ausreicht. Das soll sich ja nun ändern.

„Twitter will nun reagieren, berichtet das Technologiemagazin Technology Review in seiner Online-Ausgabe: Die Firma gibt sich zunehmend offen im Hinblick auf ihre Probleme. Geplant ist demnach ein vollständiger Neuaufbau der Architektur des Dienstes, um die Stabilität deutlich zu verbessern. Einen Zeitplan oder wirkliche technische Details nennt Twitter aber noch nicht.“

Offenbar sind die Twitter-Nutzer sehr tolerant, größere Anzahlen von Abmeldungen scheint es nicht zu geben.

Gefährlicher werden Twitter da wohl ehr die konkurierenden Dienste und hier vorallem die verteilten, dezentralen und offenen Netzwerke.

Aktuell versucht Cem Basman gerade zu dem Thema die erste “MBC09 – Microblogging Conference 2009″ zu organisieren. Geplant hat er die Konferenz für Januar 2009 in Hamburg.

Hut ab Cem, wie Du aktuellen Themen so gut aufgreifst und voran bringst. Es ist ein spannendes Thema, wobei ich mich mit Twitter und Co. immer noch schwer tue. Aber vielleicht ist diese Konferenz mal die Gelegenheit sich damit zu befassen?!

Hey Cem, wenn der Termin bei mir passt bin ich dabei.

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Sag mal pieps

Wenn man aktuell sich in den Blogs umsieht redet alle Welt über Twitter.

Da wird z. B. über dessen Sinn und Zukunft gegrübelt, da wird über Werbung spekuliert, Cem machte interessante Interviews mit Leuten die twittern, es wird von Chris niedergemacht und Gerrit van Aaken kommentiert vernichtend „Nicht mit mir!„.

Für mich als Späteinsteiger beim bloggen stellt sich da die Frage, was ist an all dem Gerede dran?

Mir scheint Twitter oberflächlich und ehr eine Art Flurfunk unter virtuellen Kollegen zu sein. Wen interessiert es den wirklich ob einer gleich aus dem Bus aussteigt ?!

Personen, die am Twitter gefallen gefunden haben, scheinen auch den größten Teil des Tages irgendwie Online zu sein. Da es ein sehr schnelles Medium ist, muss man das wohl auch. Ansonsten tritt da wohl auch eine Art Entzugserscheinung auf.

Muss man nun dabei sein und auch twittern ? Muss jede Äußerung immer sinnvoll sein oder ist das alles ein großer Spaß ? Den den scheinen die einzelnen Personen dabei zu haben.

In jedem Fall ist die erste Welle der Begeisterung vorbei, Twitter testet jetzt seine Allgemeintauglichkeit und das könnte schwer werden. In einem Sinne wird Twitter alltäglicher, professioneller und damit vielleicht auch langweiliger – zumindest für die frühen User.

Ich werde weiter ohne auskommen, bei der Arbeit stört es zu sehr und den Rest des Tages benötige ich die Zeit für andere Interessen (wie Gerrit so treffend kommentierte) – offline gibt es das Leben.

Allen anderen wünsche ich Spaß beim piepsen 😉