Schlagwort-Archive: Technik

Solarnutzung

Nun haben wir schon länger unsere thermische Solaranlage auf dem Dach und sind voll zufrieden damit. Bei dem Wetter brummt die Anlage richtig auf vollen Touren und spart uns Geld. Es war eine gute Entscheidung.

Hier die beiden Module auf unserem Dach. Von dort geht der Solarkreislauf in den Keller, wo der Speicherkessel steht.
 Aus diesem Speicher wird dann das Warmwasser aufgeheizt und in der kalten Jahreszeit die Heizung unterstützt.
Zusätzlich hängen unsere Waschmaschine und der Geschirrspüler an der Warmwasserleitung. Das spart bei beiden Strom, das bisherige Ergebnis kann sich sehen lassen. Ich bin damit sehr zufrieden.

Ein unsichtbares Auto in Hamburg

Heute bin ich durch Stadtleben Hamburg auf das Werbevideo von Mercedes gestoßen. Abgesehen von der neuen Brennstoffzellentechnik ist die Präsentation als ‚unsichtbares‘ Auto einfach klasse. Eine super Wirkung durch die verwendeten LEDs. Hintergründe finden sich in diesem Artikel der Welt-Online.

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=XRAxJQsXavM?rel=0em&start=800/em&w=560&h=315]

Ohne ihn wäre ich verloren..

Der Geldautomat wird 30 Jahre alt und ohne diese Geräte wäre ich längst verloren, gehöre ich doch zu den Bankkunden die so gut wie nie zu Öffnungszeiten es in eine Filiale schaffen.

Für ein Darlehn wurde ich sogar mal nach Schließung der Bank durch die Hintertür vom Berater rein gelassen. Gruselig so eine dunkle Bank in dem nur noch ein Büro erleuchtet ist – fast wie bei Tatort.

[via Tagesschau]

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Funktüröffner

Nun hat eine Gruppe von Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum einen Weg gefunden um den Code der beliebten Funktüröffner zu knacken.

Das System KeeLoq kann nur durch das Abfangen (aus bis zu 100 Metern) von zwei Nachrichten zwischen Sender und Empfänger geklont werden.

Für mich ist das wieder ein Beispiel, das Sicherheit in unserer Modernen digitalen Welt noch nicht angekommen ist. Die rasante Entwicklung der Technologie überholt die Überlegungen der Hersteller offenbar schneller als diese sich das wohl selbst bei der Entwicklung vorgestellt haben.

Auf der anderen Seite mag ich nicht auf die vielen Bequemlichkeiten der modernen Technik verzichten. Wir als Kunden müssen den Herstellern vertrauen können, da uns das Wissen und die Technik fehlen all diese neuen Systeme auf Sicherheit zu prüfen.

Es ist daher die Aufgabe der Hersteller, ihre Produkte entsprechend zu entwickeln, zu bauen und zu testen. Und wenn sie dazu eigens Mitarbeiter für Test und Hacking einstellen.

Bericht u.a. bei Heise Online

Mitteilung der Uni Bochum

Funknetz per Robo

Das Militär treibt ja so manche Entwicklung, so berichtet Technology Review nun über ein auf drei Jahre angelegten Forschungsvorhaben der US-Militärforschungsbehörde DARPA.

Mit drei Millionen Dollar ausgestattet soll die Firma iRobot (die stellen bisher Haushaltsroboter her *gg*) einen kleinen Roboter zum mobilen Aufbau von Funknetzen entwickeln. In städtischen Kampfeinsätzen sind heute die Funknetze vielen Störungen unterworfen und das soll durch die kleinen Bots verbessert werden. Sie bilden mobile Ad-Hoc-Netze, die sich selbst „reparieren“ und umgestalten sollen. Der Bot soll möglichst klein sein (ein Liter), mobil, 10 Stunden funktionieren und nur 100 Dollar kosten.

Der Funkbot wäre meiner Meinung nach ideal für Katastropheneinsätze. Dort wo die Infrastruktur zerstört wurde und wo die Zeit bis zum Aufbau soliderer Lösung zu lange dauern würde, da könnten diese Bots super schnell eine Kommunikationsplattform bereitstellen. Das wäre ein sinnvoller Einsatz von Technik!

Robo-Flatterer für US-Armee

Bei golem gefunden, die Universität Michigan hat reichlich Forschungsgelder für ein Forschungsprojekt von der US-Armee erhalten. Ziel ist es, ein winziges Roboter-Spionageflugzeug mit einer Länge von gerade einmal 16 cm zu entwickeln, das äußerlich einer Fledermaus ähnelt.

„Das Mikroflugzeug soll Stereokameras tragen und Mini-Mikrofone für eine räumliche Erfassung des Tons einsetzen. Auch Sensoren für Strahlung, giftige Gase und Ähnliches sollen mit an Bord sein. Ein miniaturisiertes Radar sowie ein hoch sensibles Navigationssystem sollen dafür sorgen, dass die Fledermaus auf Kurs bleibt und nicht mit Hindernissen kollidiert.“

Da sind die Jungs der Uni Delft mit ihrer Robo Schwalbe schon weiter, die fliegt bereits.

Digitaler Bilderrahmen mit WiFi (Update)

Da hatte doch Robert Basic sich einen digitalen Bilderrahmen mit Netzanbindung und Empfangsmöglichkeit für neue Bilder gewünscht.

Dem Ziel kommt der @Gallery 15 von Nextbase schon recht nahe. Allerdings musste ich dabei auch gleich noch an den Kommentar von Silkester zu solchen Rahmen denken. Ich denke Ihre Annahmen sind nicht weit hergeholt, sollten sich solche Rahmen weiter verbreiten, dann wird Spam und ungewollte Werbung dort nicht lange auf sich warten lassen.

Aber das hält die Hersteller erstmal nicht davon ab solche Art von Produkten anzubieten:

„Über WiFi (WEP, WPA and WPA2) ist @Gallery mit dem Internet verbunden und kann so Fotos via Email empfangen. Ohne, dass ein PC benötigt wird! Auch können Sie Fotos direkt von @Gallery per Email versenden. Entweder an einen anderen @Gallery 15 oder einen PC mit Internetanbindung.“

Kosten wird das Teil so 250 Euro und ab März soll es Verfügbar sein.

Produktspezifikationen:

  • Hochauflösender 8“ digital TFT-Bildschirm mit 800 (W) x 600 (H) Pixel
  • WiFi (WEP, WPA and WPA2)
  • 4:3 Format wie die Fotos von Digitalkameras
  • Integrierte Li-Polymer Batterie (bis zwei Stunden Nutzung)
  • Skaliert Bilder automatisch in 4 Formate ( 640×480, 800×600, 1024×768, 1600×1200 und Originalgröße)
  • RSS Feed zum Darstellen von Internet-Content
  • Ausziehbarer Standfuß für horizontale und vertikale Nutzung
  • Formatunterstützung: JPEG/BMP/MP3/WMA/Motion JPEG (AVI / MOV) ohne Ton
  • Interner 1GB Speicher und 1 GB Zwischenspeicher (2G NAND Flash)
  • Einfache 4 Wege-Navigation plus „Hot-Key“ (Schnellfunktion)
  • Ermöglicht Online-Updates für Software
  • 4-in-1-Card-Slot-in für Speicherkarten: SD/MMC/MS/MS-Pro/xD
  • USB-Anschluss (lesen und beschreiben)
  • Verschiedene Diashow Effekte
  • Auto on/off
  • Uhr
  • Datum

Anschluß

  • input DC 5V

Maße

  • 203 mm x 152 mm x 23 mm

Zubehör

  • AC/DC Adapter mit weißem Kabel
  • Bedienungsanleitung
  • Quickstart
  • Fernbedienung
  • 2 Wechselrahmen ( 1 dunkelbraun, 1 weiß)

Update: Die Infos über das Geräte habe ich aus der c’t 7/2008, auf Seite 34 wird der Rahmen in einer Produktvorstellung kurz beschrieben. Wie die Bedienung genau erfolgt verschweigt der Artikel allerdings. Dort ist nur von einer einmaligen Konfiguration die Rede, das Gerät meldet sich dann nach dem Einschalten automatisch im Netz an. Mit einem Schalter kann diese Verbindung jederzeit unterbrochen werden.

Klau einmal und sack zweimal ein

so tituliert Spiegel Online im Netzwelt-Ticker.

Die Sache ist einleuchtend, da wird einem das Navi aus dem Auto geklaut und was macht der Dieb als erstes? Richtig erschaut nach der Heimatadresse im Navi!

Und ist der nun ehemalige Besitzer weit genug von der Heimat entfernt, ja da lohnt es sich dann doch mal der Bleibe einen Besuch abzustatten. Doppelter Schaden!

Diese Warnung stammt aus Australien, aber ich stimme dem Spiegel zu, sie wird sicher schon Nachahmer bei uns gefunden haben.

Eigentlich ist das Vorgehen so offensichtlich, dass jeder drauf kommen müsste. Nur wer denk schon an solch böse Dinge wenn er sein Navi benutzt?  Wieder ein Punkt mehr zu beachten in unserer ach so ‚unkomplizierten‘ Welt.