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Autofahren – das tägliche Dilemma

So überschreibt Frank Knittermeier seine Glosse in der Norderstedter Zeitung. Es geht um den Durchgangsverkehr in der Stadt und nach Frank gibt es zwei Wege zur Arbeit durch Norderstedt. Einen über die Ulzburger Straße („Auf der Ulzburger geht es gemächlicher zu. Aber der Verkehr rollt – bis der nächste Linksabbieger die Fahrbahn blockiert. Oder der Müllwagen den Verkehr aufhält.“) oder die Schleswig-Holstein straße („Gaspedal durchdrücken – bis zur nächsten Ampel. Oder bis zum Stau vor der Poppenbütteler Straße.„)

Das Bild stimmt so wie er es darstellt, allerdings vergisst er – genau wie die Stadtpolitker auch – den dritten Weg über Friedrichsgaber Weg/Niendorfer Straße. Auch hier steckt der Berufsdurchgangspendler dann im Stau, hier macht es dann die schiere Menge an Fahrzeugen. Einer bremst, der nächste mehr und der Stau baut sich auf.

Stau muss inzwischen Stadttypisch für Norderstedt sein. Der Tag ist nicht mehr fern, dann geht nichts mehr auf unseren Straßen! Und dann merkt hoffentlich auch Oberbürgermeister Grote,  dass vieles schief läuft in Sachen Verkehrspolitik in der Stadt.

Frust..

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Norderstedter Verkehr(t)splanung

Da ist er mal wieder, ein Artikel in der Norderstedter Zeitung über die Situation auf den Straßen in Norderstedterstedt. Dieses Mal ist wieder Syltkuhlen das Beispiel. Hier warten die Anwohner seit 15 Jahren auf die Verlängerung der Oadby-and-Wigston-Straße nach Norden.

Die Nord-Verlängerung der Oadby-and-Wigston-Straße schließt zugleich den „Norderstedter Ring“, der den Durchgangsverkehr aufnehmen und um Norderstedt herumführen soll. Der Umgehungs-Ring besteht aus Ohechaussee/Segeberger Chaussee im Süden, Schleswig-Holstein-Straße im Osten, Kohtla-Järve-Straße im Norden sowie dem Straßenzug Oadby-and-Wigston-Straße/Friedrichsgaber Weg und Niendorfer Straße im Westen.

Abgesehen von der sich immer wieder selbst lähmenden Verwaltung und den Politikern im Stadtparlament, sind sich die Pläne zumNorderstedter Ring inzwischen durch die aktuelle Verkehrssituation in Norderstedt eingeholt worden. Das merkt selbst die Zeitung inzwischen: „915 Fahrzeuge kommen auf 1000 Norderstedter über 18 Jahre. Damit rangiert die fünftgrößte Stadt Schleswig-Holsteins im Hamburger Umland auf Rang eins. Der Bundesschnitt liegt bei 815 Fahrzeugen pro 1000 Erwachsenen.„.

Dabei soll nach dem Verkehrsentwicklungsplan auf dem Friedrichsgaber Weg zum Beispiel die Belastung noch zunehmen, die Zahl der Fahrzeuge soll auf bis zu 32 000 wachsen. In der Theorie, praktisch dürfte diese Zahl heute bereits erreicht werden. Und die Politiker hören nicht auf die Anwohner!

Einzig eine neuer Verkehrsentwicklungsplan, der die Masse des Durchgangsverkehrs im weiten Bogen um die Stadt führt kann jetzt noch helfen. Die alte Planung des„Norderstedter Ring“ hat sich Überlebt!

Herr Oberbürgermeister Grote handeln Sie jetzt, stellen Sie einen zukunftsfähigen Verkehrsplan auf und sorgen für eine rasche Umsetzung. Ansonsten kommt bald der Tag an dem auf dem tollen ‚Ring‘ der Verkehr nur noch steht.

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