Schlagwort-Archive: Science

Wer ist Ralph Baer?

Den Namen Ralph Baer dürften die wenigsten Menschen kennen. So ging es mir gestern bei dem Artikel im Handelsblatt.

Er entwickelte 1969 die erste Spielkonsole mit Anschluss für Fernsehgeräte. Er bot das Gerät seinem Brötchengeber an und die hatten damit in den 70er Jahren einen riesen Verkaufserfolg. Nebenbei begann so der Markt für Spielkonsolen, heute ein Markt mit immer größeren Umsätzen.

Als Angestellter entwickelte Ralph Baer weiter an elektronischen Spielzeug, so ist das bekannte Senso (1978) auch von ihm entwickelt worden.

Weitere Infos auf seiner Homepage.

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Physik zur Fussball EM 2008 Teil 2

Wie schon berichtet hat das Hamburger Abendblatt eine Serie über die Zusammenhänge der Physik beim Fussball veröffentlich.

Im letzten Teil stellt Metin Tolan (42), Professor für experimentelle Physik in Dortmund unter anderem fest, was die Voraussetzung für ein schönes Spiel sind. „Um ein ansehnliches Match zu bekommen, sollte ein Spieler genug Zeit haben, den Ball anzunehmen und sich überlegen, was er macht. Diese Zeit liege im Mittel bei drei Sekunden, damit Zuschauer das Spiel am schönsten finden, so Tolan.“

Physik kann schon sehr spannend sein, so am praktischen Beispiel wie es aktuell Fussball gerade ist. Weiterlesen kann man solche spannenden Sachen z.B. in „Fussball – Wissenschaft mit Kick“ von Jon Wesson.

Da hätten sich manche Mannschaften mal vorher zu informieren sollen. Vielleicht hätte gerade die letzte Erkenntnis zu besseren Spielen verholfen?!

Ansonsten haben mir die Livebloggings (Italien-Spanien, Türkei-Kroatien) von Robert gut gefallen, eine schöne Art Fussball mal anders mitzubekommen.

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Physik zur Fussball EM 2008

Gestern im Hamburger Abendblatt gelesen und heute auch, der Physiker Metin Tolan beschreibt in den kurzen Artikeln interessantes aus der Welt der Physik zum Thema Fussball. Wie passend zur Europameisterschaft in diesem Jahr.

Das Fussbälle schnell geschossen werden können hat mancher ja schon mal gehört, aber das der Ball gut 1,3-mal so schnell weg fliegt wie der Fuß ihn trifft..

Weitere interessante Ergebnisse stehen in den Artikeln. Lesen.

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Holländer haben als erste die Frau entschlüsselt

Einfach köstlich diese Überschrift:

Quelle: Welt Kompakt vom 27.5.2008

Wenn’s den wahr wäre, aber hier haben ein paar Genetiker aus unserem Nachbarlande halt ’nur‘ die Gensequenz einer Frau ermittelt. Im übriegen die erste Sequenz eines Menschen aus Europa.

Und ich hoffte schon wir Männer könnten nun das holde Geschlecht besser verstehen – wieder nichts..

Also Männer, weiter dranbleiben 😉

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Warteschlangen

kennt jeder und die an der ich anstehe ist immer die langsamste, sicher!

Nun haben Wissenschaftler sich intensiver mit diesem Phenomän beschäftigt. Danach täuschen sich alle Wartenden über die Zeit die sie wirklich in einer Schlange stehen. Der Mensch wartet halt nicht gern.

Erstaunlich finde ich das Ergebnis, aber die optimalste Warteschlange ist eine einzige Schlange vor einem, aber kompetenten Bearbeiter. Der schafft es die Wartenden am schnellsten abzufertigen.

Na dann, Chefs fördert mal eure Mitarbeiter um sie alle zu kompetenten Mitarbeitern zu machen. Dann verschwinden vielleicht ja alle Warteschlangen dieser Welt 😉

[via Welt.de]

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Science TV

Am Wochenende gefunden, die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bietet nun das DFG Science TV an.

Es werden zehn außergewöhnliche Forschungsprojekte aus unterschiedlichsten Disziplinen als Kurzfilm vorgestellt und jede Woche soll es eine neue Folge geben.

Das Projekt soll über drei Monate laufen und der Clou ist, die Wissenschaftler filmen ihre Projekte selbst.

Ein coole Idee wie ich finde.

[via Hamburger Abendblatt]

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Die Technik hängt den Menschen ab

Eine Studie von Forschern der University of California in Berkeley (UCB) zeigt, Menschen mit wenig Technikerfahrung verstehen die RFID Technologie nicht. Sie wissen weder etwas über dessen Funktionsweise noch über die Diskussion zur Sicherheit. Wenn diese Personen die Funktechnologie beschreiben sollen, dann fallen Worte wie „Hexerei“ oder „Magie“.

Nun muss ja nicht jeder alles verstehen und absolut korrekt beschreiben können, bei RFID sollte aber ein Grundverständnis erreicht werden, schließlich dringt diese Technologie immer mehr in unseren Alltag vor. Und über die möglichen Einsatzszenarien beginnt man ja erst jetzt nachzudenken.

Ich möchte jedenfalls nicht, das ein Dritter mich aus der Ferne abscannt und alle RFID an/bei mir ausliest. Was für ein Bild bekommt er damit von mir ? ‚Der Perso läuft in einem Jahr ab, Hose Levis, Hemd C&A …‘

Mich macht das Nachdenklich…

[via Computerwoche]

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Fantastisch

Diese Präsentation auf der Konferenz Technology, Entertainment and Design (TED) im kalifornischen Monterey macht einen schwindlig.

“ Blaise Aguera y Arcas selbst blieb ganz cool, doch die Zuschauer machte er mit seiner Präsentation fast schwindelig. Mit flinken Mausbewegungen ließ er Bilderreihen auf dem überdimensionalen Bildschirm im Vortragsraum erscheinen und wieder verschwinden. Mühelos zoomte er immer tiefer in eine riesige Landkarte der USA hinein, bis in der untersten rechten Ecke der Archivierungstempel der Library of Congress zu erkennen war. Dann ließ er ein Bild erscheinen, das erst wie ein Barcode aussah, sich in der Vergrößerung aber rasch als vollständiger Text von Charles Dickens‘ „Bleak House“ entpuppte, bis schließlich nur noch zwei fransige Riesenbuchstaben zu sehen waren.“

Diese neue Software Photosynth setzt aus vielen Einzelbildern quasi automatisch eine räumliche Darstellung zusammen.

„Das Ergebnis ist nicht nur ein 3D-Abbild einer realen Szenerie, sondern auch Basis für eine neue Art der Nutzerführung. „Wenn jemand ein neues Einzelfoto auswählt, wechselt das System automatisch auf den Standpunkt, von dem aus dieses Foto gemacht wurde. Ein wanderndes Auge ist eine gute Metapher dafür“ … Auf diese Weise lassen sich fotografierte Objekte also aus jedem dokumentierten Blickwinkel betrachten.“

Entstanden ist diese Software in den Microsoft Live Labs. Man kann Photosynth als „Technology Preview“ herunterladen und ausprobieren.

Einen konkreten Einsatzzweck nennen die Mitarbeiter von Live Labs allerdings noch nicht.

Faszinierende Software, bin gespannt was daraus sich alles noch entwickeln wird.

[Technology Review]

Funknetz per Robo

Das Militär treibt ja so manche Entwicklung, so berichtet Technology Review nun über ein auf drei Jahre angelegten Forschungsvorhaben der US-Militärforschungsbehörde DARPA.

Mit drei Millionen Dollar ausgestattet soll die Firma iRobot (die stellen bisher Haushaltsroboter her *gg*) einen kleinen Roboter zum mobilen Aufbau von Funknetzen entwickeln. In städtischen Kampfeinsätzen sind heute die Funknetze vielen Störungen unterworfen und das soll durch die kleinen Bots verbessert werden. Sie bilden mobile Ad-Hoc-Netze, die sich selbst „reparieren“ und umgestalten sollen. Der Bot soll möglichst klein sein (ein Liter), mobil, 10 Stunden funktionieren und nur 100 Dollar kosten.

Der Funkbot wäre meiner Meinung nach ideal für Katastropheneinsätze. Dort wo die Infrastruktur zerstört wurde und wo die Zeit bis zum Aufbau soliderer Lösung zu lange dauern würde, da könnten diese Bots super schnell eine Kommunikationsplattform bereitstellen. Das wäre ein sinnvoller Einsatz von Technik!

Raumflug für jedermann ?

Die Computerwoche berichtet heute über das Unternehmen Astrium, die bauen unter anderem auch die Ariane-Raketen und nun möchte man ein kommerzielles Raumschiff für Weltraum-Touristen herstellen.

Angeblich würden gerne 15.000 Menschen im Jahr eine Reise ins All machen. Geplant wird mit dem Bau von 10 Raumschiffe jährlich um diese Menschen zu befördern. Die geplanten Raumflüge werden dann auf mehr als 100 Kilometer Höhe gehen.

Ein 1:1 Modell soll im April in Paris der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Auf diesen Seiten der EADS Tochterfirma Astrium gibt es ein paar Bilder dazu.

Na dann mal guten Flug..