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ISEK – zweite Runde

Wie angekündigt geht die Bürgerbeteiligung beim ISEK in Norderstedt in die zweite Runde.

Termin ist der 21. Januar, 18:00 Uhr im Rathaus, Einlass ab 17:30 Uhr!

Hier auf der Seite der Stadt findet Ihr die offizielle Einladung (PDF). Und dort sind auch die Unterlagen der ersten Runde nachzulesen:

Hingehen!

Die obige Pressemeldung zum ersten ISEK Bürgerforum findet man übriegens nur dort und nicht (warum wohl nur) bei den Pressemitteilungen der Stadt

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2. Bürgerforum zum ISEK in Norderstedt

Inzwischen ist bei allen Teilnehmern des 1. Bürgerforums zum ISEK eine schriftliche Einladung zur zweiten Veranstaltung eingetroffen. Die Einladung findet sich auch auf den Webseiten der Stadt Norderstedt. Die Agenda soll dort auch bald nachzulesen sein.

Termin ist der 21. Januar, 18:00 Uhr im Rathaus.

Ein rege Beteiligung sollte den Politiker deutlich machen, dass die Bürger ihre Interessen gewahrt wissen wollen und die Stadt nicht einfach ihr Ding machen kann. Hingehen !

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Ab wann ist es Bestechung?

Ist die Einladung zu einer Weihnachtsfeier der Stadtwerke Norderstedt für Stadtvertreter bereits der Versuch einer Bestechung? So meint es jedenfalls die SPD in Norderstedt. Herrn Thomas Jäger lehnt in einer Mail an die Stadtwerke entrüstet die Einladung ab, die Stadtwerke fühlen sich genötigt darauf zu reagieren und veröffentlichen die Mail auf ihrer Homepage.

Woh, die Wogen gehen also nach dem Bericht in der Norderstedter Zeitung hoch, was auch zahlreiche Kommentare bei der Zeitung belegen.

Es ist irgendwie gaga was da einzelne SPDler machen, sich als Moralapostel hinzustellen – was soll das? Hier wird aus einer Mücke ein Elefant gemacht, man hofft sich vielleicht damit zu profilieren?!

Wie auch immer, ein Austausch über die Fraktionsgrenzen kann nie schaden und wenn es im Rahmen einer Feier bei den Stadtwerke geschieht. Und überhaupt, das wird sicher eine rauschende Party im Überschwang – man das könnten die Stadtwerke gar nicht machen. Den dann würden sofort mehr Leute aufschreien.

Jeder Gast darf auch den Ehepartner mitbringen. Laut Volker Hallwachs (Stadtwerke-Chef) soll es ein „von den Stadtwerken selbst gekochtes Essen“ und Getränke geben. Als Präsent bekommt jeder Gast ein Stadtwerke-Kochbuch.

Der pure Luxus wird da ja den Stadtvertretern geboten werden. Also liebe SPDler, lasst mal die Kirche im Dorf und kommt etwas runter. Ansonsten allen eine schöne Adventszeit.

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Fazit der Informationsveranstaltung zum Garstedter Dreieck (Update)

Gestern Abend fand nun die öffentlichen Informationsveranstaltung zum Baugebiet Garstedter Dreieck (Bebauungsplan Nr. 280 Norderstedt, Garstedter Dreieck West) statt.

Es waren an die 150 Menschen in das Rathaus gekommen, also ein sehr hohes Interesse der Bürger an dem Thema ! Und das trotz, wie immer, schwacher Bekanntmachung durch die Stadt. Da hilft man doch gern mit einem Blogbeitrag aus.

Das Auditorium bestand neben Herrn Bosse (Erster Stadtrat und Baudezernent) aus den Herrn Kremer-Cymbala und Röll (beide Stadtverwaltung) sowie mehreren Damen und Herrn von unterschiedlichen Planungsbüros.

Aktueller Stand ist, die Stadt möchte gern im Garstedter Dreieck neue Wohnbebauung ermöglichen und hat Planungsbüros mit ersten groben Entwürfen beauftragt. Diese wurden im Laufe des Abends vorgestellt und sind im Rahmen dieser Bürgerbeteiligung zu diskutieren.

Später folgt dann eine Konkretisierung der Planung und eine konkurierende Ausschreibung um Vorschläge zur Bebauung von verschiedenen Architektenbüros zu bekommen.

Das Areal umfasst ca. 43 ha und davon soll nur ein kleiner Teil bebaut werden. Für die vielfältige Vogelwelt und die dort lebenden Fledermäuse soll viel zusammenhängende Grünfläche erhalten bleiben. Ein Quartier für alle Generationen und ohne Auto schwebt den Planern vor. Für den ersten Bauabschnitt sollen dann Ende 2009 die Bauanträge möglich sein. Abgeschlossen wird das gesamte Projekt dann in ca. 12 Jahren.

Soweit die schöne Welt der Planer. In den Fragen kamen dann die Probleme hoch.

Braucht die Stadt mehr Wohnraum? – Ja, da die Zahl der allein wohnende größer wird und jeder mehr Wohnfläche beansprucht. Auch wachse die Bevölkerung in der Randregion von Hamburg immer noch.

Da kann ich zu stimmen.

Lärmschutz für die Bestandswohnungen drumherum? – Das ist ein Thema, es gilt das Verursacherprinzip, allerdings müssen konkrete Massnahmen erst noch überlegt werden.

Für mich bedeutet die Antwort, die Stadt möchte das Thema nicht diskutieren, besser noch tot schweigen. Damit möglichst keiner der betroffenen Bürger seine Ansprüche bei der Stadt geltend macht. Sechs, setzen.

Was passiert mit dem Muku? – Das Muku soll erhalten bleiben, vielleicht verlegt werden.

Da scheint mir die Stadt nicht wirklich hinter zu stehen. Hier droht eine weitere Jugendeinrichtung kaputt gemacht zu werden. Beispiele gibts dazu ja mehr in der Stadt.

Was ist mit dem Verkehr ? – Eine Verkehrsplanung gibt es dazu noch nicht, so der zuständige Gutachter Herr Dr. Großmann (SBI). Man habe eine Verkehrsuntersuchung im Oktober/November 2008 gemacht und eine Abschätzung über die Zuwächse durch die neue Bebauung. Keine Berücksichtigung finden hier die Zuwächse auf den Straßen durch andere Faktoren (Ein sehr fragliches Vorgehen in meinen Augen). Man rechnet mit ca. 5.400 KfZ in 24h durch das Garstedter Dreieck. Nun müssen die Experten das alles noch bewerten und dann über Massnahmen beraten.

Hier passiert schon wieder Unfug in Sachen Verkehr. In der Sitzung gab Herr Bosse selbst zu, die Verkehrsplanung hat sich durch die Streichung der Umgehung Garstedt und des Zubringer zur A7 verändert. Dadurch wird es mehr Verkehr auf dem Friedrichsgaber Weg geben, der schon heute unter einer sehr starken Belastung leidet. So Herr Bosse und zynisch meinte er dann noch, wer an einer Hauptverkehrsstraße wohnt wird immer an einer solchen wohnen. Nur das die Stadt den Friedrichsgaber Weg durch Garstedt erst selbst dazu gemacht hat! Immer mehr wurde der Verkehr dahin gedrängt. So schafft man Tatsachen, nicht Herr Bosse?!

Fakt ist, die Stadt hat heute, nach Scheitern des alten Verkehrsplans, keine neue Lösung! Aber es wird lustig weiter an den Bauplänen der Stadt gearbeitet.

Neue Lösungen für den Verkehr sind gefordert ! Und zwar bevor man die Häuser baut !

Zur Beruhigung der Bürger möchte Herr Bosse einen Workshop machen. Da bin ich dann gern dabei, geht es doch nicht darum Bauvorhaben zu verhindern, aber die Verkehrsproblem von heute und der Zukunft bedürfen Lösungen. Erst zu bauen und dann sich die Staus anzusehen ist in keinem Fall eine Lösung…

Über die Veranstaltung wird ein Protokoll angefertigt, die Pläne liegen im Rathaus aus und jeder kann dazu schriftlich Stellung nehmen. Aktiv werden!

Ach, in der Presse ist heute noch kein Bericht zur Veranstaltung erschienen. Das örtliche Fernsehen noa4 hat am Anfang ein wenig aufgezeichnet, allerdings als die Fragen gestellt wurden waren die Kameraleute schon gegangen. Schade, da hätte sich sicher ein guter Bericht machen lassen.

Update: Gestern lief ein kurzer Bericht und ein Interview mit Herrn Bosse bei noa4. Leider bieten die keinen Stream dazu an.

Das war aber auch die einzige Berichterstattung. Keine andere Redaktion hatte es für nötig befunden, einen Reporter zur Veranstaltung zu schicken. Schwaches Bild der lokalen Presse. Sechs setzen.

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Die Sofa-Demokraten

So lautet der Titel des Artikel in der Machtmaschine, ein Volontärsprojekt der Axel Springer Akademie, über die ’neuen‘ Kommunikationswege im Internet von Bürgern, die sich individuell politisch betätigen möchten.

„Die Leute sind nicht generell politikverdrossen, sie möchten nur nicht mehr das Gesamtpaket einer Partei kaufen müssen, um sich politisch zu beteiligen“, sagt Gregor Hackmack. Er ist Mit-Initiator des Online-Portals „abgeordnetenwatch.de“, auf dem Bürger Fragen an die Mitglieder von Bundestag und EU-Parlament stellen und deren Abstimmungsverhalten beobachten können. „Viele Leute möchten sich sachbezogen einbringen, sich zu Themen äußern, die sie persönlich interessieren“, glaubt Hackmack. „Diese Individualisierung der Politik kann das Internet hervorragend bedienen.“ Das Parteiensystem als alleinigen Träger der Entscheidungsbildung hält er bereits jetzt für ein Auslaufmodell.“

Ich glaube das trifft es gut, viele sind mit einzelnen Punkten der Parteiprogramme einverstanden und mit anderen Teilen eben nicht. Und da man diese Einzelteile aber nicht wählen kann, gehen viele eben nicht mehr zur Wahl oder stimmen für die Partei wo sie vermeintlich die geringsten Kompromisse eingehen müssen.

Das hat dann bei Entscheidungen plötzlich den Effekt, das die Bürger, welche diese Partei gewählt haben, trotzdem mit diesen Entscheidungen unzufrieden sind.

Der Online-Wahlkampf Barack Obama in den USA zeigt ein neues Bild der Kommunikation von Politikern zu ihren Wählern. In Deutschland sind wir davon noch Meilenweit entfernt.

Schlimmer noch, es scheint das die Politik Angst davor hat. Sie hat Angst vor der geballten Kommunikationswelle die so auf die Politik zu rollen wird. Plötzlich steht der einzelne Politiker mit seinen Wähler in einer sehr direkten, schnellen Diskussion. Antworten werden von ihm erwartet, kneifen zählt nicht.

Stand heute ist ein anderer, schreibt mal eine Mail an Eure Stadtverwaltung und wartet ab. Es wird lange dauern und dann bekommt ihr per Brief eine Antwort. So läuft seit Jahrhunderten der Austausch zwischen Bürger und Politik.Je höher ihr dabei in die politischen Ebenen wie Kreistag, Landtag oder Bundestag einsteigt, um so schleppender wird das Verhalten der angesprochenen.

Nun droht der Politik das was andere Branchen (Musikindustrie, Filmstudios, Nachrichten, Zeitungen) schon voll erwischt hat, die Geschwindigkeit des Internets !

Der dialogische Charakter der politischen Online-Kultur wird sich auch bei uns früher oder später allgemein durchsetzen. Das „Mitmachnetz“ ist für die junge Generation die gelernte Form der Kommunikation. Das wird sie sich nicht mehr abgewöhnen lassen.

Die Zukunft der Demokratie ist sicher. Sie liegt vor uns. Im Internet.

Politiker lernt, lernt schnell und aus den Fehlern anderer.

„Schwierigkeiten lauern auf den, der nicht auf das Leben reagiert“

[Indiskretion Ehrensache via Rivva]

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Online Umfrage zur Wasserskianlage beendet

Die Online Umfrage der Norderstedter Zeitung zur Meinung über die geplante und dann begrabene Wasserskianlage in Norderstedt ist beendet.

Für mich ohne Überraschung, die große Mehrheit der Stimmen (74,4 % von 3635 Stimmen) ist für so eine Anlage.

Nun ist, wie der Artikel zu recht bemerkt, diese Art der Umfrage keineswegs repräsentativ, aber die hohe Zahl der Abgegebenen Stimmen zeigt das Interesse an dem Thema. Und das hier wieder Politik am Bürger vorbei gemacht wurde.

Berücksichtigt wurden dabei die Einwände von Anwohnern, die Angst wegen der Lärmbelästigung durch die Anlage und dort gelegentlich stattfindender Events hatten. Diese Anwohner haben ihre Grundstücke relativ weit vom See entfernt und es liegt der Stadtpark dazwischen. Wie ich es sehe Platz genug um den Lärm durch Bäume und Pflanzen zu mindern.

Das in anderen Stadtteilen der Lärm durch Verkehr nach dem Willen der Stadt hingenommen werden muss und man dort gerne auch noch mehr Verkehr durchleiten möchte steht auf einem anderen Blatt. Ich sag nur Garstedter Dreieck. Hier wird doch Politik mit zweierlei Maß gemacht.

In Sachen Wasserskianlage ist die Entscheidung gefallen, das Thema ist erledigt und ende. Nun muss ein neues Konzept für die Nutzung nach der Landesgartenschau in Norderstedt 2011 gefunden werden.

Aber ich habe bei dem Thema den Eindruck, dass sich hier eine Minderheit gegen die Interessen aller Bürger durchgesetzt hat.

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Verkehrskonzept

Die Stadt Kaltenkirchen ruft ihre Bürger auf, ihre Ideen und Vorschläge zu einem neuen Verkehrskonzept einzureichen (Bericht Norderstedter Zeitung) und das sogar per Mail. Fortschritt in einer Stadtverwaltung !

Da darf sich Norderstedt mal eine Scheibe von abschneiden. Nicht nur was zeitgemäße Kommunikation angeht, sondern vor allem was Bürgerbeteiligung angeht. Die Stadt braucht dringend ein neues Verkehrskonzept, da das bisherige auf Plänen beruht, die nach der Kommunalwahl in diesem Jahr teilweise gekippt wurden.

Gerade für das geplante Neubaugebiet ‚Garstedter Dreieck‚ wäre eine vorherige Neuplanung des Verkehrs dringend anzuraten. Am Besten unter direkter Beteiligung der Anwohner. Wer sonst kennt die Verkehrslage vor seiner Haustür am Besten? Besser in jedem Fall als offizielle Zähltrupps, die zu toten Zeiten das Verkehrsaufkommen erfassen. Absicht ?!

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Abstimmung Wasserskianlage für Norderstedt (Update)

Die Meinungen zu der geplanten, dann abgesagten Wasserskianlage bei der Landesgartenschau in Norderstedt 2011 gehen ja weit auseinander. Meines Wissens hat eigentlich keine der Parteien im Stadtparlament mal die Bürger Norderstedts dazu befragt.

Das holt nun die Norderstedter Zeitung in einer Webumfrage ‚Wasserski in Norderstedt‘ nach. Bis Mittwoch kann man noch teilnehmen. Also Norderstedter mal ehrlich antworten.

Wobei ich finde, dass die Stadt so eine Anlage gut verkraften kann.

Update: Die Norderstedter Zeitung berichtet heute ‚Wasserski: Über 3000 Klicks‚ !

In unserer Ausgabe am Donnerstag werden wir das Endergebnis bekannt geben und berichten, wie sich die Norderstedter Politik, die Stadtpark GmbH und die Stadtverwaltung dazu stellen.

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Öffentliche Informationsveranstaltung der Stadt Norderstedt (Update)

Da Herr Bosse sich ja freut, wenn viele Bürger sich interessieren – hier gleich noch eine Möglichkeit im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung zum Baugebiet Garstedter Dreieck (Bebauungsplan Nr. 280 Norderstedt, Garstedter Dreieck West).

Stadt Norderstedt

Quelle: Stadt Norderstedt

Hier plant die Stadt den Bau von etwa 1500 Wohneinheiten bis 2015. Leider auch wieder mit diesen klotzigen Wohnblocks.

Elbberg

Quelle: Elbberg

Da werde ich dann mal nach der aktuellen Verkehrsplanung für das geplante Neubaugiebt fragen – schliesslich wollen dann ein paar tausend Autos mehr aus dem Gebiet täglich (!) weg fahren. Nur wo sollen die hin ? Richtung Hamburg ist bereits heute alles verstopft und, dank der geänderten Stimmenverhältnisse im Stadtparlament, wird der Zubringer zur A7 nicht mehr gebaut.

Neue Lösungen für den Verkehr sind gefordert ! Und zwar bevor man die Häuser baut !

Termin: 27.11.2008, ab 19.00 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr) im Plenarsaal im Rathaus Norderstedt, Rathausallee 50

Update: Hier noch die Bekanntgabe des Termins in der Norderstedter Zeitung.

Das größte Neubaugebiet in Norderstedt soll baureif werden. 1000 Häuser und Wohnungen sollen im Garstedter Dreieck hochgezogen werden.

… Kernpunkt ist neben der Bebauung die Verkehrsentlastung. Die Berliner Allee soll nach Norden bis zum Buchenweg verlängert werden. So will die Stadt gewährleisten, dass die Autofahrer zügiger zum Herold-Center kommen und vom Norderstedter Einkaufszentrum leichter wieder in nördliche Richtung abfahren können. Die Belastung wird sich noch verstärken, wenn der geplante Elektronik-Markt am Herold-Center eröffnet. Zurzeit drängen sich die Center-Kunden auf Straßen, die für eine solche Verkehrsbelastung nicht geeignet sind.

Es zeigt sich der Wahnsinn der Stadt, mehr Wohnungen, mehr Einwohner aber keine Lösungen der Verkehrsprobleme !

Da die Anbindung an die A7 nicht mehr gebaut wird, bleiben dem wachsenden Verkehr nur die alten Wege nach Hamburg. Was bedeutet das? Die Straßen am Herold Center sind ‚für eine solche Verkehrsbelastung nicht geeignet‚ wie die Stadt selbst zu gibt.

Ergo werden die Autos über die Buschweg oder Stetiner Straße auf den Friedrichsgaber Weg in Richtung Niendorfer Straße fahren. Chaos pur ist absehbar und die Verkehrs- und damit Lärmbelastung steigt noch mehr an. Diese Straßen sind heute schon dicht, nur Herr Grote wohnt dort halt nicht. Denn dann wäre eine solche Planung sicher nicht gemacht worden. Politikposse wie immer.

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Ergebnisse des ersten Bürgerforums zum ISEK in Norderstedt (Update)

Es wurden die Ergebnisse des ersten Bürgerforums zum ISEK 2030 (Integriertes Stadtentwicklungskonzep) in Norderstedt veröffentlicht. Hier die Dokumente:

Ich werde mir diese Texte nun ansehen und dann hier kommentieren.

Update: Die Verlaufsniederschrift (schönes Wort) fast den Abend gut zusammen, wobei naturbedingt einige Punkte starkt vereinfacht wurden. Es ist eine Menge erarbeitet worden in den Arbeitskreisen und ich hoffe die Ergebnisse finden noch Eingang in den ISEK Prozess. Nicht das der Abend als reine Alibiveranstaltung gelaufen ist. Wobei, den Eindruck hatte ich nicht – die Stadt kann es nun zeigen in dem sie die Tätigkeiten der Arbeitsgruppen öffentlicher macht und eine Beteiligung der Bürger ermöglicht. Herr Bosse ist da im Wort !

Kernthema ist und bleibt der Verkehr in der Stadt und der damit verbundene Lärm. Das dabei die Meinungen in den unterschiedlichen Stadtteilen auseinander gehen ist wohl nicht zu vermeiden. Eine saubere Antwort ist die Stadt diesem Problem bisher schuldig geblieben und wird es wohl auch noch länger bleiben. Die veränderten Mehrheiten im Stadtparlament führen jedenfalls nicht zu einer sachlichen Auseinandersetzung mit dem Problem. Hier wird feinste Parteipolitik gegeneinander zum Schaden für die Stadt betrieben – Politposse halt.

Weiter brennenden Themen sind der Nahverkehr innerhalb der Stadt (engere Taktzeiten) und die fehlenden Angebote zur Unterhaltung in den Stadtteilen für Alt und Jung. Gerade letztere kommen in der Stadt eindeutig zu kurz. Für Jugendliche fehlen in der Stadt die Angebote total, letzter Versager ist hier Beispielhaft der Entscheid gegen die Wasserskianlage bei der Landesgartenschau 2012.

Leicht zu erkennen, das vieles in der Stadt gut ist aber auch viele Themen seit Jahren unter dem Gerangel der engstirnigen Lokalpolitiker leiden.

Ach und dann hatte ich der Stadt auch eine Mail zum Thema ISEK und die, meiner Meinung nach, mangelhafte Einladung dazu geschickt. Und am Sonnabend hatte ich dann Post von Herrn Bosse (Baudezernent). Der Brief (!) brauchte vom 11. November bis zum 15. also vier Tage – Schneckenpost. Warum keine Antwort per Mail ?

Inhaltlich ist es ein sehr sachliches und freundliches Schreiben, wobei ich Herrn Bosse nicht in allen Dingen zustimmen mag. Andererseits hat er mir die obige Veröffentlichung des Bürgerforums angekündigt und geschrieben, dass ab Dezember 2008 die Webseiten der Stadt neu gestaltet werden. Dann sollen die Infos zur Stadtplanung für alle einfacher zugänglich werden. Und er würde sich freuen, wenn ich auf dem zweiten Bürgerforum Anfang 2009 auch wieder dabei bin 🙂

Warten wir es also ab, ich jedenfalls werde Herrn Bosse nun noch auf sein Schreiben antworten – per Mail damit er es dann zeitnah erhalten kann.

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