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Buch ‚Raspberry Pi – Einsteiger und User Guide‘

Raspberry_LogoEs ist die deutsche Übersetzung des englischen Buches ‚Raspberry Pi User Guide‘ und ist im mitp-Verlag erschienen.

Der kleine Einplatinen-Computer Raspberry Pi hat seit seinem ersten Erscheinen 2012 eine große Fan-Gemeinde in aller Welt bekommen. Warum?

Er ist klein, dafür aber recht Leistungsstark, er ist sehr sparsam im Verbrauch, günstig in der Anschaffung und offen für eigene Entwicklungen und Programmierung.

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Den dafür ist er ursprünglich erdacht worden, als Lerncomputer für Schüler um bei ihnen die Freunde am Programmieren zu wecken. Dazu hat Eben Upton mit Kollegen den Kleinen PI bis 2011 entwickelt. Und dann wurden sie von ihrem Erfolg völlig überrollt. Wollten sie ursprünglich nur ein paar Tausend Stück in UK verkaufen, gibt es ihn heute auf der ganzen Welt. Durch eine rege Community werden Erfahrungen, Tipps und Bauanleitungen ausgetauscht. Viele Software wurde bereits für den PI angepasst und so auf seiner ehr minimalistischen Hardware zum Laufen gebracht.

Solche Hintergründe erfährt der Leser immer wieder so nebenbei in diesem Buch, während er Schritt für Schritt den Raspberry PI besser kennen lernt. Durch den lockeren Schreibstil kommt dabei nie Langeweile auf.
Das Buch beginnt kurz und knapp mit der Vorstellung der Hardwarekomponenten des PI. Dann führt es durch die erste Inbetriebnahme mit Debian-Linux, dem favorisiertem Betriebssystem der Autoren für den PI. Durch diese ersten Schritte unter Linux bekommt der Leser schnell den Einstieg in das Betriebssystem auf dem PI hin.

Anschließend werden dann einige von den vielen Einsatzmöglichkeiten für den Raspberry vorgestellt, wie z. B. als Mediacenter. Der Leser erfährt, wie er diese Anwendungen selbst auf seinem PI zum laufen bekommt. Nebenbei vertieft er dabei auch noch seine Linux-Erfahrungen!
Und so geht es dann folgerichtig mit den ersten eigenen Programmierversuchen in Scratch und Python weiter. Schließlich ist das ja das Ziel, der Leser soll den Spaß an der Programmierung entdecken. Zum Ende des Buches stellen die Autoren Erweiterungs- und Einsatzmöglichkeiten der Hardware vor.

Alles wird von Grund auf im Buch erklärt und setzt keine Vorkenntnisse beim Leser voraus. Insofern ist dieses Buch ein schöner, angenehm zu lesender Einstieg in die Welt der Programmierung und der Computerhardware des Raspberry PI.
Das Buch soll neugierig machen und den Einstieg erleichtern. Und diesen Zweck erfüllt es.

RaspberryPi

Eben Upton und Gareth Halfacree
25. Januar 2013 
ISBN 978-3-8266-9522-3
288 Seiten
Euro 19,95
eBook-Format epub oder PDF
Euro 16,99

Freie Inhalte im Web

Wer immer schon mehr über freie Inhalte, Musik, Grafiken und Texte wissen wollte, dem Hilft, als Einstieg, diese Serie bei Heise Open weiter.

Gut auch die Erklärung zu Creative Commons und welche Spielarten es dabei gibt. Das Spannende dabei ist, das Thema muss kein Widerspruch für Firmen sein.

Teil 1: Freie Musik, Filme und Bücher
Teil 2: Freie Forschung, Lehre und Bildung
Teil 3: Hobby und Kultur

[via Heise Open]

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MythTV

Das neue MythTV Release 0.21 ist erschienen.

Das Open Source Mediacenter wurde weiter verbessert, alle Details dazu sind in den Release Notes zu finden.

Zu den Neuerungen gehört parallele Aufnahmen auf demselben Transponder mit nur einer DVB-Karte und der integrierte UPnP-AV-Medienserver wurde erweitert, er unterstütz nun auch den Windows Media Player 11 unter Vista.

Browser Wars 2.0

tituliert futurezone.ORF.at in seinem Artikel zu den kommenden neuen Versionen des Mozilla Firefox 3 Beta und des Internet Explorers 8 Beta von Microsoft. Wobei der Einsatz einer Beta Version für den regulären Gebrauch nicht ratsam ist!

Grundsätzlich stimmt es ja, durch die neuen Versionen wird die ewig alte Debatte wiedereinmal neu angefacht. Andererseits geht es hier nicht in eine neue Runde sondern die beiden Produkte wurden weiterentwickelt. Und das ist auch gut so. Für mich ist das aktuelle Geschehen daher kein neuer Browserkrieg oder eine neue Runde darin. Inzwischen sollten die Anwender soweit selbständig sein und eine eigene Entscheidung treffen können.

Gesunder Wettbewerb ist wichtig, damit wir als Anwender gute Software bekommen. Alles andere ist Stillstand und den konnte man vor Firefox nur zu gut beobachten. Also weiter im Wettbewerb (gern mit mehr Kandidaten), aber fair bitte !