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Helpedia

ist eine neue Online-Plattform speziell für gemeinnützige Organisationen. Oder wie Helpedia sich selbst definiert:

„Helpedia ist eine Informationsplattform für alle an einer besseren Welt interessierten Menschen sowie von, für und über gemeinnützige Organisationen. Diese können durch Helpedia auf sich aufmerksam machen, über Ihre Arbeit berichten, um Spenden werben und über konkrete Möglichkeiten der (ehrenamtlichen) Mitarbeit informieren.“

Außer Organisationen aus dem Bereichen Sport und Religion darf sich fast jeder gemeinnützige Verein hier eintragen. Ach ja man konzentriert sich zur Zeit auch „in Deutschland ansässige Organisationen“.

Die Idee finde ich nicht schlecht, eine zentrale Stelle für gemeinnützige Organisationen wo die Vereine und Interessierte sich zusammen finden. Allerdings muss sich das Konzept hinter Helpedia erst noch beweisen und es muss Vertrauen in die Plattform aufgebaut werden.

Das Angebot ist (noch ?) kostenlos. Finanziert wird die Plattform noch durch die Gründer und Spenden. Fragt sich wie sich die Plattform auf lange Sicht finanzieren will, die Antwort bleibt sie einem bisher schuldig.

Laut den AGBs nimmt sich Helpedia u. a. das folgende Recht heraus:

“ 3. Die Rechte an Inhalten

Durch die Bereitstellung von Beiträgen der Nutzer in das Helpediaangebot räumt der Nutzer Helpedia ein unbeschränktes, unwiderrufliches und übertragbares Nutzungsrecht an dem jeweiligen Beitrag ein. Dieses Nutzungsrecht berechtigt Helpedia zu jeglicher Art der Verwertung, insbesondere zur dauerhaften Vorhaltung des Beitrags auf der Helpediaplatform.

Helpedia hat damit das Nutzungsrecht an allen Beiträgen der von ihm betriebenen Diskussionsforen und auch die Verbreitungsrechte.“

Was mich auch nachdenklich stimmt, jeder registrierte Anwender kann laut FAQ eine Organisationen eintragen. In den FAQ heißt es dann weiter: „Weitergehende Informationen oder Jobs können jedoch nur von Mitarbeitern der jeweiligen Organisation eingepflegt werden“.

Nur wie werden die als zugehörig zu der Organisation erkannt? Wie verhindert eine Organisation einen ungewollten Eintrag durch Dritte? Und wie erfährt eine Organisation von einem ungewollten Eintrag (vor allem wenn dort Helpedia keiner kennt)??

Das sind viele Frage..

Gefunden über Web 2.0

Green IT

mit diesem Buzz Wort wird inzwischen überall geworben, ob nun die Hersteller, Rechenzentrumsbetreiber oder die gesamte Branche unisono auf der CeBit dieses Jahr. Alle sind green

Heute berichtet das Hamburger Abendblatt über den Stromverbrauch durch das Internet beim download einer elektronischen Zeitung. Das verbraucht umgerechnet genauso viel Strom wie ein kompletter Waschgang einer Waschmaschine .

„Für den Download eines „E-Paper“ werden eine große Datenmenge und ein hoher Energieaufwand benötigt, insgesamt 0,85 Kilowattstunden, sagte Berliner Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT)-Experte Siegfried Behrendt auf der CeBIT in Hannover.“

Wow, das klingt nach sehr viel – allerdings wird die Berechnung des Verbrauchs für diese Aussage in dem Artikel nicht genauer beschrieben. Was ist alles in diese Zahl eingeflossen? Also mal wieder Schlagwortjournalismus mit dem Ansatz den Leser für dumm zu verkaufen.

Das Thema Green IT ist zu wichtig, dass es durch solche Meldungen kaputt geredet/berichtet werden darf. Aufklärung und nachvollziehbare Meldungen bitte !

Darum weitere Infos über den Vortrag von der CeBit im download des IZT…  (*gg*)

Nützliche Internetdienste

12 Stück davon hat zweinull.cc in seinem Beitrag aufgeführt.

Dabei sind mir bereits bekannte Dienste wie z. B. Google Office / Kalender, die Pipes von Yahoo oder auch Remember the Milk. Diese nutze ich teilweise und andere aus der Liste werde ich ausprobieren (Picnik, xobni wenn ich dann mal ran komme..).

Zu allen Diensten gibt es ein gutes Review und Alternativen werden auch noch genannt.

Praktische Auflistung von wirklich brauchbaren Diensten, Dank an Martin Weigert.

Das Lernen der Zukunft

hat für fünf Schulen in Norderstedt nun begonnen (Artikel Norderstedter Zeitung).

Die Schulen haben eine „Campus-Workstation“ mit einem 100-Megabit-Breitband-Zugang vom städtischen Kommunikationsunternehmen wilhelm.tel gestellt bekommen. An einem runden Tisch sind die Arbeitsplätze eingerichtet. Die Schüler haben so Zugriff auf das Internet und können sich gleichzeitig untereinander austauschen. Das fördert das gemeinsame Lernen.

„An diesen Schulen wollen wir Erfahrungen sammeln, von den Schülern ihr Urteil und Verbesserungsvorschläge hören und dann die anderen Schulen ebenfalls ausstatten“, sagte Theo Weyrich, Geschäftsführer von wilhelm.tel.