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Buch ‚Das Evernote-Buch‘

EvernoteIn der Reihe „Für Einsteiger – Quintessenz im Querformat“ hat der O’Reilly Verlag das ‚Evernote Buch‘ über den Cloud-Dienst Evernote herausgegeben. Evernote bietet sich dem Anwender als virtuelles Gedächtnis für Notizen aller Art an. Großer Vorteil ist dabei, dass Evernote für sehr viele Plattformen zugänglich ist und so auf sehr vielfältige Art verwendet werden kann

Im praktischen Querformat bietet das Buch Seite für Seite dem Einsteiger leicht verständliche Hilfe beim Einstieg in die Nutzung des Evernote Webdienstes. Nach einer kurzen Einleitung, was Evernote überhaupt für ein Dienst ist, wird der Leser Schritt für Schritt bei der Einrichtung und der Installation zu Evernote an die Hand genommen. Dabei werden für die verschiedenen Plattformen (PC, Mac, iOS, Android) die grundlegenden Funktionen vorgestellt.
Es folgen Grundlagen zur Verwendung für Text-, Foto-, Video-, Sprach- und Handschriftlichen Notizen. Praktische Hinweise zur Suche über Schlagwörter (Tags) und Ordnungsstrukturen helfen dem Beginner gleich vom Start an eine gute Struktur in seine Notizensammlung zu bekommen. Im weiteren gibt es dann Beispiele zur sinnvollen Verwendung dieses Webdienstes, mit praktischen Beispielen aus dem Alltag der Autoren.

Da Evernote als Webdienst auch Teamarbeit (kostenpflichtig) unterstützt, geht das Buch auch auf diese Möglichkeiten ein. Die Erläuterungen zu den Evernote-Apps und den Verknüpfungsmöglichkeiten mit anderen Webdiensten wie Google Mail und Kalender oder auch IFTTT (If This Than That) runden das Buch ab.

Für jeden, der in Evernote einsteigen möchte und bisher nur wenig Erfahrungen mit Webdiensten hat, ist dieses Buch eine gute Hilfe. Durch seinen strukturierten Aufbau und die verständliche Sprache ist es gerade für Einsteiger eine echte Hilfe!
Ich selbst nutze Evernote bisher nur sporadisch, aber durch die Tipps aus diesem Buch habe ich für mich einige neue Möglichkeiten entdeckt die ich nun im Alltag probieren werde.

Evernote

Dominique Pleimling, Stefan Aufenanger
1. Auflage November 2013 
ISBN 978-3-95561-403-4
216 Seiten
Euro 19,90
eBook-Format: PDF
Euro 16,00

 

Buch ‚Das Facebook-Buch für Eltern‘

Als Eltern haben wir zu Hause gerade aktuell dieses Thema Facebook (FB) und so hat mich der Titel ‚Das Facebook-Buch für Eltern‘ neugierig gemacht. Mit zwei pubertierenden Jungs bleibt dieses Thema nicht aus, den ‚alle‘ an der Schule haben das doch auch. 😉
Da wird ein Kind dann schon mal schräg angeguckt, wenn es dann keinen Facebook-Account hat. Entsprechend habe ich das Buch quasi als ‚Betroffener‘ gelesen.

In der Einleitung geht das Buch auf die sich wandelnden Kommunikationswege unserer Gesellschaft ein. Es kommt zu dem Schluss, dass beide Seiten, Eltern und Kinder, ein Recht auf ‚ihre‘ Art der Kommunikation haben. Eltern sollten daher ihre Kinder in die neue mediale Welt begleiten und diese nicht pauschal verdammen, gerade wenn sie diese digitale Welt selbst nicht nutzen wollen.
Als aktiver Nutzer des Internets hat mir diese Aussage natürlich gefallen. Die Nutzung von Dingen aus und mit dem Netz ist inzwischen soweit in unser aller Alltag eingedrungen, dass man sich besser damit beschäftigen sollte. Nur so kann man bewusst mit den Möglichkeiten, aber auch den Risiken umgehen. Und genau das ist auch der Grundtenor des Buches.

Im Buch wird FB mit seiner bisherigen Geschichte vorgestellt. Das ist interessant für alle Eltern, die sich noch nie damit befasst haben. Dann folgen Kapitel zu den Grundfunktionen, über die Bedienung und Nutzung von FB. Alles ist immer kurz, teilweise meiner Meinung nach fast schon zu kurz, auf einer Seite abgehandelt. Die Themen im jeweiligen Kapitel bauen dabei logisch aufeinander auf.

Die lesenden Eltern erhalten so einen Einblick in FB und dessen Nutzung durch die Jugendlichen von heute. Informationen über die Frage ‚Wie begleite ich mein Kind‘ umfassen neben den Grundeinstellungen des FB-Accounts auch die Frage nach dem zeitlichen Zugriff auf FB. Wichtig sind die Hinweise zu den rechtlichen Themen wie Urheber- und Bildrechte. Informativ fand ich die Seiten zum Schutz der Privatsphäre, soweit das bei einer Nutzung von FB überhaupt möglich ist. Die mobile Nutzung von FB ist ebenso ein Thema, wie auch die Frage womit FB eigentlich sein Geld verdient um seine Dienste dem Anwender kostenlos anbieten zu können.

Das Buch ist für mich nur bedingt geeignet gewesen, da ich bereits zu viel über das Thema vorher gewusst habe. Aber für alle Eltern die mit Internet, Facebook und sozialen Netzwerken so gar nichts anzufangen wissen, kann das Buch eine Hilfe zum Einstieg in diese Themen sein. Wer sich bereits ein wenig mit FB beschäftigt hat, findet immerhin noch ein paar Hinweise und Tipps die ihm weiterhelfen.

Aber das Buch ist kein fester Leitfaden für unsichere Eltern! Es kann lediglich die Dinge rundum FB erläutern und dem Leser Tipps und Anregungen für den Umgang mit FB geben. Die konkrete Umsetzung müssen Eltern selbst, gemeinsam mit ihren Kindern, übernehmen.

„Wichig ist nur, dass Sie aufgeschlossen und interessiert sind und bleiben“ – Dem ist nichts hinzuzufügen!

FB_Buch

 

 

 

 
 
Tobias Albers-Heinemann & Björn Friedrich
1.Auflage Oktober 2012, O’Reilly Verlag
ISBN 978-3-86899-379-0
336 Seiten, broschiert
Euro 17,90
eBook-Format: PDF 
Euro 14,00

Buch ‚Kabelsalat‘

‚Wie ich einem kaputtem Kabel folgte und das Innere des Internet entdeckte‘, im Original ‚Tubes. A journey to the center of the Internet‘
Der Untertitel gibt es schon die Richtung des Buches aus dem Knaus Verlag vor, wobei ich den englischen Untertitel noch treffender finde – ein Reisebericht zu den realen Orten des Internet.

Es beginnt mit dem Ausfall der Internetverbindung in der Wohnung des Journalisten Andrew Blum (@ajblum) in New York. Auf der Suche nach der Ursache dieser Störung landet er dann im Hinterhof seiner Wohnung, wo ein Eichhörnchen offenbar an der Leitung geknabbert hat. Dieses Ereignis war der Auslöser für den Autor, er macht sich immer mehr Gedanken darüber was es bedeutet ‚online‘ zu sein. Er fragt sich, wo und was sind die körperlichen Strukturen des Internet?
Andrew Blum beginnt so seine ganz persönliche Reise, was hier wörtlich zu verstehen ist, er sucht verschiedenste Orte des Internets auf und trifft sich dort mit den Menschen vor Ort. Konkret besucht er Orte wo das Internet physisch anfassbar ist. Der Leser erfährt gemeinsam mit ihm dabei etwas über die Anfänge des Internets, seine Entwicklung und das frühere Entscheidungen noch heute Auswirkungen auf das Internet haben. Es ist eine Reise entlang der Glasfaserstränge an verschiedenste Orte auf der Welt und mit immer wieder überraschenden Perspektivwechseln.
Am Ende ist das Netz für ihn (und ein Stück auch für die Leser) ‚kein formloses Knäul mehr, sondern ein Geflecht aus ganz konkreten Wegen, das die vertraute physische Geographie der Erde überlagert‘.

Wer sich für das Netz der Netze mehr interessiert als ’nur online zu sein‘, dem sei dieses Buch empfohlen. Es kommt ohne technische Ausdrucksweisen aus, so dass es auch nicht IT’ler es leicht verstehe können und vermittelt allen Lesern eine andere Sicht auf das fast schon alltägliche Internet. So wie Andrew Blum am Ende feststellt, das Netz ist ‚keine physische oder virtuelle Welt, sondern eine menschliche. … Von einer Warte aus gibt es dort nur eines: Sie. Mich. Ganz egal, wo ich bin und wo sie sind‘.

Autor: Andrew Blum
Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: Albrecht Knaus Verlag (22. Oktober 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3813503887
ISBN-13: 978-3813503883
Euro 19,99

Digital Natives

Als Digital Natives werden im Artikel Was die Generation Internet ihren Eltern voraus hat des Tagesanzeigers aus der Schweiz die Personen, deren Geburtsdatum frühestens in den 80er-Jahren liegt bezeichnet. Wir anderen sind dagegen die Generation X, die zwischen 1960 und 1980 geboren wurden.

Da bin ich als ‚X‘ dann mitten dabei und kann am eigenen Nachwuchs die neuen Natives beobachten. Wobei ich mich als „Digitale Immigranten “ schon weiterentwickelt sah sehe…

Wird spannend die eigenen Sprösslinge zu beobachten…

Sehr interessanter Text, danke Robert für den Link.

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Politiker verstehen das Internet nicht

Das zeigt sich an den Beschlüssen zu den Möglichkeiten die ARD und ZDF im Internet eingeräumt werden sollen.

So sollen sie nur sendungsbezogene Inhalte im Netz zeigen und nach sieben Tagen die Inhalte wieder löschen.

Das geht so nicht – das Netz vergisst nichts! Sei es im Cache von Google und Co. oder durch einen Mirror.

Wie Nico Lumma schreibt: »Und da merkt man es wieder: die Medienpolitiker in Deutschland haben nicht ansatzweise einen blassen Schimmer vom Internet, allen voran Kurt Beck. Da hat die Verleger-Lobby schön einige ihrer Punkte durchsetzen können, um ARD und ZDF das Leben im Netz schwerer zu machen.«

Seine Vorschläge für die öffentlich-rechtliches Internetangebot von ARD und ZDF unterstütze ich sofort.

Wie haben alle GEZahlt für die Inhalte und haben ein Recht auf Verfügbarkeit auch über das Internet!

DIe Verleger habe ihre Lobby – wo ist die Lobby der Bürger ??

Politiker in Deutschland wacht endlich auf, ihr seit von den Bürgern gewählt und nicht von Firmen!!

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20 Top US Web 2.0 Seiten erklärt

Wer sich unter den ganzen ja zum Teil sehr kryptischen Namen immer nichts vorstellen konnte, dem kann nun geholfen werden.

Die 20 Top-US-Sites im Web 2.0 werden auf lexikon2 vorgestellt und alle auch mit einem kurzen erklärenden Text auf deutsch erläutert.  Da kommt dann jeder dahinter, was diese Namen bedeuten und wozu die Seiten nützen (oder auch nicht).

Web TV – Darf man das

so nennt Spiegel Online seinen Artikel über das Fernsehen über das Internet.

Neben einem allgemein gehaltenen Teil über Videos im Netz geht der Spiegel dann auf die rechtliche Fragestellung nur oberflächlich ein.

Am Besten gefällt mir das Schlusswort: „Die Nutzer von Streaming-Angeboten suchen ja nicht nach dem Rechtsbruch, sondern nach attraktiven Inhalten. Das Problem: Anders als in den USA sucht man die in Europa noch weitgehend vergeblich.“

Recht haben sie, der mündige Zuschauer muss sich hierzulande immer mehr von den Rechtebesitzern gängeln lassen. Nur verschlafen diese dabei den Trend der Zeit (hallo Musikindustrie), statt hier mit eigenen Idee mutig voran zu schreiten. Dabei übersehen diese Leute etwas, die Pandora ist längst aus der Büchse