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Das Google+ Buch

Mit sozialen Netzen beschäftige ich mich nun schon eine ganze Weile und da war mein Interesse an dem neuen Google+ Buch (O’Reilly Verlag) von Annette Schwindt gleich geweckt.
Trotz meiner eigenen Erfahrungen mit Google+ war ich gespannt, was mir das Buch zusätzlich an Neuem vermitteln würde.

Um es gleich zu sagen, meine Erwartung passt nicht zu dem Anspruch den das Buch hat. Das Buch wendet sich eindeutig an Google+ (Netzwerk) Neulinge. Aber diese Zielgruppe erfährt in den 12 Kapiteln, detailiert und sehr anschaulich beschrieben, alles zum Google-Netzwerk. Thematisch reicht das Buch von den Grundlagen, über Fotos, Video, Hangouts und mobiler Nutzung, bis zur Nutzung unter geschäftlichen Gesichtspunkten.

Detailiert geht die Autorin schritt für schritt, von der ersten Anmeldung an, auf die verschiedenen Funktionalitäten ein. Sie beschreibt sehr verständlich und mit vielen Bildern, wie die Funktionalitäten zu bedienen und zu nutzen sind. Vielfach wird die Beschreibung mit zusätzlichen Hinweisen und Tipps aus der persönlichen Erfahrung von Frau Schwindt ergänzt. Als Leser bekommt man so einen ‘Rundgang’ durch Google+ und später ist das Buch gut als Nachschlagewerk geeignet. Das Buch setzt kein Vorwissen voraus und nur selten stolpert man über einen Begriff, der nicht erklärt wird.

Da Google sein Netzwerk beständig erweitetert und verändert, war ich erstaunt zu sehen, wie aktuell das Buch ist. Offenbar wurde bis zum letzten Moment am Inhalt und der Bilder gearbeitet.
Für mich ist dieses Buch eine klare Empfehlung für Einsteiger in die Nutzung von Google+. Durch den schrittweise Aufbau wird der Neuling von der Anmeldung an durch alle wichtigen Funktionalitäten geführt. Alles ist übersichtlich dargestellt und wird gut erläutert. Man kommt ohne Vorwissen aus und die Sprache verstehen auch Nicht-Computerexperten.
Das halte ich für besonders wichtig, damit auch wirklich Netzwerkneulingen der Einstieg in Google+ gelingt.

1. Auflage Mai 2012
ISBN 978-3-86899-160-4
252 Seiten, broschiert
vierfarbig
EUR17.90
eBook Ausgabe: Das Google+ Buch (eBook)

Trend.Meiner.

Cem hat da ein schönes Meme losgetreten über sein verändertes Nutzungsverhalten von Internetzdiensten. Da ich es bei mir selbst auch bemerke, schreibe ich es hier auch einmal nieder.

Das Netz nutze ich schon lange, aber zum bloggen bin ich erst 2008 gekommen. Damals hab ich einfach mal angefangen beruflich und privat zu bloggen. Heute blogg ich seltener, meist aus zeitlichen Gründen. Ideen wären da einige, aber wenn ich das nicht gleich schreibe wird das nix mehr. Für 2012 habe ich mir vorgenommen hier wieder mehr zu schreiben.
Daneben ist seit 2009 Twitter für mich Ideengeber und für den schnellen Austausch ideal. Da habe ich einiges ausprobiert und es fasziniert mich wie schnell dort der Fluss der Informationen ist. Mit Facebook habe ich mich nie richtig anfreunden können, nee. Google+ gefällt mir besser, mehr Raum zum schreiben und rege Diskussionen. Xing ist inzwischen für mich mehr Adressbuch als Austauschplattform und bei LinkedIn bin ich nicht wirklich angekommen.
Interessant finde ich zur Zeit dann noch Pinterest, das werde ich als nächstes probieren. Vielleicht endet es wie viele andere Experimente bei mir und ist dann schnell wieder tot oder ich nutze es dann regelmßig

Viel Chrome um Nichts?

Irre wie die simple Veröffentlichung eines Browsers in so kurzer Zeit einen derartigen Medienhype entfachen konnte. Kannte man bisher nur bei Produktankündigungen von Apple.

Nun hat es Google geschafft, eigentlich war die Ankündigung ungewollt und zufrüh veröffentlicht, dann wurde sie schnell noch offiziell gemacht und gleich tobte die Nachricht durch die Blogs und die (Fach-)Presse. Gestern Abend brachte selbst die Tagesschau einen kurzen Bericht und heute infomieren bereits die allgemeinen Tageszeitungen (z.B. Hamburger Abendblatt) auf den ersten Seiten ihre Leser darüber.

Cem hat herausgefunden das Chrome inzwischen auf Rang 4 ( Clicky.com (Live Daten!) ) bei den Browsern rangiert. Kein Wunder nach dem Rummel schaut sich wohl jeder das Teil einmal an. Gefallen hat mir Roberts Bericht, der mehr aus der Anwendersicht schreibt und keine Vorteil in Chrome findet.

Der Kern ist meiner Meinung, nur weil Google draufsteht fliegen alle darauf – wie die Fliegen. Da wird Blind zugegriffen und Google bekommt freiwillig immer mehr personenbezogene Informationen geliefert. Das ist für die bares Geld! Können sie uns dann noch direkter mit, vermeintlich zutreffender Werbung bombadieren und gezielt auf, vermutlich gewünschte Seiten im Web lenken.

Und kaum einer stört sich daran, sieh GMail etc. von Google – die DatenKrake bekommt immer längere Arme.

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Die vierte Macht? (Update)

Es gibt Zufälle, lese ich doch heute morgen in der Welt vom zehnjährigen Geburtstag von Google am kommenden Wochenende. (In der Zeitung war ne nette Timeline über die zehn Jahre mit den Schritten der Google Entwicklungen. Leider nicht online zu finden..)

Dann schreibt Cem in seinem Blog, dass Google seinen eigenen Browser heraus bringt. Google Chrome heißt das Teil, wird Open Source sein und als Beta erstmal nur für Windows herauskommen. Voll die Microsoft Strategie, erst Mal ankündigen und damit alle anderen lähmen.
Der Google Blog verlinkt einen Comic über Chrome der viele Details beschreibt. Witzige Idee das mal so vorzustellen. Und hier gibts dann ein paar Screenshots von Google Chrome (Danke Ish)

Geschickt besetzt damit Google die gesamte Strecke im Web, von der Suche über die Dienste bis auf die Maschine des Anwenders. Der Browser ist das System, ade ihr Betriebssysteme – wie ihr auch immer heißen mögt. Cem bringt es auf dem Punkt: „Google ist auf dem Weg zum Monopolisten. Mir wird leicht mulmig.“

Da stimme ich ihm zu, hier wird eine Firma immer stärker und das weltweit. Eine neue Macht, neben Staaten, Religionen und den alten Konzernen, entsteht vor unser aller Augen. Scheinbar mühelos überrennt Google sie alle.

Und wir arbeiten fleißig daran mit, nutzen die Suche, GMail, YouTube und wie die Angebote von Google alle heißen.  Google nutzen (fast) alle, Google kennt damit (uns) alle(s) und sammelt immer mehr an Informationen.
Wo bringt uns das hin? Wird das zum Schaden oder zum Nutzen sein?

Monopole waren immer schlecht für die Menschheit, in der IT hat Microsoft das nur zu deutlich gezeigt.
Nur gibt es noch ein Zurück von Google? Oder tritt dann nur ein anderer Spieler an deren Stelle?

Update: Gerade bei Robert gelesen, in Chrome wird Google eine UAP (unique application numbers) enthalten! Super Sache für Google wie Volker zeigt:

Your copy of Google Chrome includes one or more unique application numbers. These numbers and information about your installation of the browser (e.g., version number, language) will be sent to Google when you first install and use it and when Google Chrome automatically checks for updates. If you choose to send usage statistics and crash reports to Google, the browser will send us this information along with a unique application number as well. Crash reports can contain information from files, applications and services that were running at the time of a malfunction.“

Damit scant uns Google dann total, ein Schelm wer dabei böses denkt (don’t be evil – oder?). Bekommst halt personalisierte Werbung via Chrome – besser kann’s für Google doch nicht laufen…

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Nachdenkliches über Google

liefert der österreichische Journalist Gerald Reischl mit seinem Buch „Die Google Falle„.

Er setzt sich bewusst kritisch mit Google als Unternehmen auseinander. Die Suchmaschine nutzt wohl jeder häufig und macht sich dabei keine Gedanken über die dahinterstehende Firma. Das geht mir genauso.

Der Autor möchte mit seinem Buch zum Nachdenken anregen und „zur Bewusstseinsbildung beitragen“.

„Es wird anhand von Fakten bewiesen, dass Google seit Jahren schon der eifrigste Datensammler der Welt ist, dass es zahlreiche Patente auf Methoden gibt, mit denen die Internet-Nutzer verfolgt, analysiert und kategorisiert werden.“

Vieles was die Webseite zum Buch beschreibt kommt einem, der die Geschichte(n) rund um Google interessiert verfolgt, bereits bekannt vor. Aber für die große Mehrheit der Menschen, die das Internet und damit Google, ’nur‘ nutzen, bringt das Buch zumindest einen Einblick in die Problematiken die durch die Info-Sammelwut einer Firma entstehen.

Sicher nutzt der Autor auch bewusst den Namen und die damit verbundene Aufmerksamkeit für sein Buch, auf der anderen Seite steht auch fest: Man mag Google oder auch nicht, unabhängig davon bleibt es wahr, Google hat innerhalb kürzester Zeit einen gigantischen Informationspool aufgebaut. Und wer traut sich heut schon vorherzusagen für was diese Daten mal benutzt werden ?! Man wird nachdenklich…

Das Buch trägt zur Diskussion bei und das allein ist schon gut. Bei nächster Gelegenheit werde ich das Buch selbst lesen.

Gefunden bei Computerwoche

Verlag Carl Ueberreuter

10 besten Google Gadgets

Diese Aufstellung der (angeblich) 10 besten Google Gadgets für Blogs habe ich bei Quick Online Tips gefunden.

Vieles kennt man, einiges gefällt mir persönlich nicht so gut (was soll ich z. B. mit dem letzten bei Flickr veröffentlichten Foto, wo möglich mit einer mir unangenehmen Abbildung?). Aber es sind auch lustige Sachen dabei wie das Google Talk, das ich beim Schockwellenreiter schon mal ausprobiert habe oder der tägliche Dilbert Comic 🙂

Nützlich ist für manchen vielleicht auch die Integration von Google Translation damit Fremdsprachler den eigenen Blog in ihrer Sprache übersetzt bekommen.

Hier sind bei Google alle Gadgets zu finden. Have fun!

Google – Social Suche für den eigenen Blog

Bei Quick Online Tips gibts eine kleine (englischsprachige) Anleitung um eine social-search engine für den eigenen Blog zu bauen.

‚Google coop provides you a control panel where you can start creating your own search engine and later collaborate with users to enhance it i.e. Socialize it.‘

In fünf einfachen Schritten kommt man so zu einer persönlichen Suche in seinem Blog. Ob es sinnvoll ist seine Daten via Google zu verarbeiten, muss sich dabei jeder selbst überlegen.

Schätten mit Google

Gerade gefunden beim Schockwellenreiter in einem Post hier.

Musste ich gleich ausprobieren und – er war drin .

Danke an Herrn Kantel für das Gespräch und gern mal wieder. 😉

Auch wenn ich sonst nie schatte, das muss ich nun auch mal probieren. Mal sehen wie ich das hier in den Blog bekomme.

Update: Keine Chance das Gadget hier einzubinden, WordPress.com läßt die Nutzung von iframes aus Sicherheitsgründen nicht zu. Schade.