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Protokolle vom 2. ISEK Bürgerforum (Update)

Hab gerad gesehen, dass die Protokoll Dateien zum 2. ISEK Bürgerforum auf den Seiten der Stadt Norderstedt stehen.

ISEK 6 Präsentation Bürgerforum 2 21012009 (pdf)

ISEK 7 Dokumentation Tafeln Bürgerforum 2 14 01 2009 (pdf)

ISEK 8 Verlaufsniederschrift 21 01 2009 (pdf)

Nur wenn ich auf die Links klicke, dann führt das zum Fehler 404 … So nicht bitte !!

Update 2. März, inzwischen funktionieren die Links, seit wann kann ich nicht sagen da ich im Februar irgendwann nicht mehr regelmäßig nach gesehen habe.

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Norderstedt 2030 – heute zweite Runde

Heute geht im Rathaus das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) in seine zweite öffentliche Bürgerbeteiligung.

Beginn ist um 18:00 Uhr im Plenarsaal, Einlass ist ab 17:30 Uhr

Heute werden die Fachleute zunächst den Stand der Planungen erläutern und die Ergebnisse der ersten Bürgeranhörung vom November zusammenfassen (Hier meine Zusammenfassung). Die Bürger sollen dann ihre Schwerpunkte in der Stadtentwicklung nennen dürfen – ob die dann auch Berücksichtigung finden?!

Gerade das Thema Verkehr in Garstedt und der Fluglärm sind Themen die die Stadt gern ausklammert. Da wird dann auf ’nicht zuständig‘ verwiesen oder es werden einfach Tatsachen geschaffen in dem z.B. immer mehr Verkehr auf eine Straße gedrückt wird. Die wird dann automatisch eine ‚Hauptstraße‘ !!

Also wer kann geht heute abend hin!

(via Norderstedter Zeitung)

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ISEK – zweite Runde

Wie angekündigt geht die Bürgerbeteiligung beim ISEK in Norderstedt in die zweite Runde.

Termin ist der 21. Januar, 18:00 Uhr im Rathaus, Einlass ab 17:30 Uhr!

Hier auf der Seite der Stadt findet Ihr die offizielle Einladung (PDF). Und dort sind auch die Unterlagen der ersten Runde nachzulesen:

Hingehen!

Die obige Pressemeldung zum ersten ISEK Bürgerforum findet man übriegens nur dort und nicht (warum wohl nur) bei den Pressemitteilungen der Stadt

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2. Bürgerforum zum ISEK in Norderstedt

Inzwischen ist bei allen Teilnehmern des 1. Bürgerforums zum ISEK eine schriftliche Einladung zur zweiten Veranstaltung eingetroffen. Die Einladung findet sich auch auf den Webseiten der Stadt Norderstedt. Die Agenda soll dort auch bald nachzulesen sein.

Termin ist der 21. Januar, 18:00 Uhr im Rathaus.

Ein rege Beteiligung sollte den Politiker deutlich machen, dass die Bürger ihre Interessen gewahrt wissen wollen und die Stadt nicht einfach ihr Ding machen kann. Hingehen !

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Ergebnisse des ersten Bürgerforums zum ISEK in Norderstedt (Update)

Es wurden die Ergebnisse des ersten Bürgerforums zum ISEK 2030 (Integriertes Stadtentwicklungskonzep) in Norderstedt veröffentlicht. Hier die Dokumente:

Ich werde mir diese Texte nun ansehen und dann hier kommentieren.

Update: Die Verlaufsniederschrift (schönes Wort) fast den Abend gut zusammen, wobei naturbedingt einige Punkte starkt vereinfacht wurden. Es ist eine Menge erarbeitet worden in den Arbeitskreisen und ich hoffe die Ergebnisse finden noch Eingang in den ISEK Prozess. Nicht das der Abend als reine Alibiveranstaltung gelaufen ist. Wobei, den Eindruck hatte ich nicht – die Stadt kann es nun zeigen in dem sie die Tätigkeiten der Arbeitsgruppen öffentlicher macht und eine Beteiligung der Bürger ermöglicht. Herr Bosse ist da im Wort !

Kernthema ist und bleibt der Verkehr in der Stadt und der damit verbundene Lärm. Das dabei die Meinungen in den unterschiedlichen Stadtteilen auseinander gehen ist wohl nicht zu vermeiden. Eine saubere Antwort ist die Stadt diesem Problem bisher schuldig geblieben und wird es wohl auch noch länger bleiben. Die veränderten Mehrheiten im Stadtparlament führen jedenfalls nicht zu einer sachlichen Auseinandersetzung mit dem Problem. Hier wird feinste Parteipolitik gegeneinander zum Schaden für die Stadt betrieben – Politposse halt.

Weiter brennenden Themen sind der Nahverkehr innerhalb der Stadt (engere Taktzeiten) und die fehlenden Angebote zur Unterhaltung in den Stadtteilen für Alt und Jung. Gerade letztere kommen in der Stadt eindeutig zu kurz. Für Jugendliche fehlen in der Stadt die Angebote total, letzter Versager ist hier Beispielhaft der Entscheid gegen die Wasserskianlage bei der Landesgartenschau 2012.

Leicht zu erkennen, das vieles in der Stadt gut ist aber auch viele Themen seit Jahren unter dem Gerangel der engstirnigen Lokalpolitiker leiden.

Ach und dann hatte ich der Stadt auch eine Mail zum Thema ISEK und die, meiner Meinung nach, mangelhafte Einladung dazu geschickt. Und am Sonnabend hatte ich dann Post von Herrn Bosse (Baudezernent). Der Brief (!) brauchte vom 11. November bis zum 15. also vier Tage – Schneckenpost. Warum keine Antwort per Mail ?

Inhaltlich ist es ein sehr sachliches und freundliches Schreiben, wobei ich Herrn Bosse nicht in allen Dingen zustimmen mag. Andererseits hat er mir die obige Veröffentlichung des Bürgerforums angekündigt und geschrieben, dass ab Dezember 2008 die Webseiten der Stadt neu gestaltet werden. Dann sollen die Infos zur Stadtplanung für alle einfacher zugänglich werden. Und er würde sich freuen, wenn ich auf dem zweiten Bürgerforum Anfang 2009 auch wieder dabei bin 🙂

Warten wir es also ab, ich jedenfalls werde Herrn Bosse nun noch auf sein Schreiben antworten – per Mail damit er es dann zeitnah erhalten kann.

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War das Bürgerforum wirklich?

Diese Frage kann man sich stellen. Das Forum war am Mittwoch, den 5. November, weder gestern noch heute finde ich irgendwo einen Bericht darüber. Keine der regionalen Zeitungen berichtet, noch der Lokalsender noa4. Ein Kamerateam war vor Ort, ob auch Reporter da waren kann ich nicht sagen. Ist schon Mau dieses geringe Interesse.

Geschweige den, dass die Stadt auf ihrer Webseite sich zum vergangenen Bürgerforum äußert. Kein noch so kurzes Statement zur Veranstaltung von den Ausrichtern, eine Zusammenfassung der Ergebnisse will ich ja noch nicht erwarten.

Behörden sind halt langsam…

Und es verstärkt sich mein Verdacht, die Stadt will diese Art der Bürgerbeteiligung eigentlich nicht. Darum wird sie möglichst tot geschwiegen. Danke für das Vertrauen in ihre Wähler Herr Grote !!

Da passt dieser ältere Kommentar von Andreas Burgmayer in der Norderstedter Zeitung vom 22. Oktober!

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Erstes Bürgerforum in Norderstedt zum ISEK

Gestern Abend war es dann soweit, das Bürgerforum zum ISEK (Integriertes Stadtentwicklungskonzept) fand im Plenarsaal des Norderstedter Rathauses statt. Ich hab mir die Mühe gemacht und bin da gewesen. Aber vorher ein paar Dinge im Vorfeld der Veranstaltung.

Wie ich schon schrieb, war die Veranstaltung schlecht bekannt gemacht worden. Es gab einen Artikel in der der Norderstedter Zeitung und nach Aussage von Herrn Bosse (Erster Stadtrat in Norderstedt) wurden 39.000 dieser Flyer (PDF) an die Haushalte der Stadt verteilt. Komisch nur das bei uns keiner im Kasten lag ???

Auch die Vorbereitung für die Bürger auf so eine Veranstaltung fand ich denkbar schlecht. Weder im Artikel, noch in Flyer oder im Netz sind konkretere Hinweise über den Inhalt der Veranstaltung zu bekommen gewesen. Das Thema ISEK wirkt auf der Webseite der Stadt auch sehr versteckt. Ein Teilnehmer berichtete mir sogar, dass die Links auf der Webseite der Stadt bis zum gestrigen Tage nicht funzten.

Ein Schelm wer dabei an Böses denkt! Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier bewusst versucht wird möglichst wenig Bürger zur Veranstaltung zu holen.

Das spiegelte sich dann auch an der Zahl der Teilnehmer wieder. Es waren überwiegend die älteren Mitbewohner anwesend und alle waren sich einig, dass die Jungend schlecht vertreten ist. Mit ein paar wenigen Leuten habe ich den Altersschnitt nach unten gerissen 😉

Es waren nach meiner Schätzung ca. 100 Personen anwesend. Dabei verteilten sich diese sehr unterschiedlich auf die einzelnen Stadtbereiche:

Welche Bedeutung hat das ISEK? Für die Stadt dient es der langfristigen und nachhaltigen Steuerung der städtischen Entwicklung. Daher hat die Stadt die Büros FIRU-mBH und BWW mit der Erstellung beauftragt. In einem Ablaufplan (PDF) sind die Stationen bis zur fertigen ISEK dargestellt. Man sieht darin, dass die Bürgerbeteiligung erst spät einsetzt und auch nur zwei Mal vorgesehen ist. Die eigentliche Arbeit erfolgt in Arbeitskreisen, die von den Büros, der Verwaltung und Interessengruppen besetzt sind. In meinen Augen ist es so fraglich, ob sich mit diesem Ablauf die Interessen der Bürger dann auch im ISEK wiederfinden. Aber da es das erste Mal überhaupt ist, muss man mitmachen. Sonst darf man sich hinterher nicht beschweren.

Gestern wurden, nach einer gewohnt ‚herzlichen‘ Begrüßung durch Herrn Bosse und einer Einführung in ISEK, dann Gruppen nach den Stadtteilen gebildet. Im Rahmen dieser Gruppen sollte dann jeder Bürger positive wie negative Punkte zu seinem Stadtteil aufschreiben. Diese Punkte wurden dann auf einer Stadtteilkarte markiert und in der gesamten Runde anschließend präsentiert und diskutiert. Leider versuchten einzelne Personen die Veranstaltung für Parteistreitigkeiten zu nutzen – das gehört aber in die Stadtvertretung und nicht in ein Bürgerforum. Zum Glück sah das die Mehrheit der Anwesenden auch so.

Für Garstedt konnte ich nur feststellen, dass es die langjährig bekannte Punkte (positiv: gute Lage, alles wichtige vorhanden, viel Grün … ; negativ: sehr viel Verkehr, Brachflächen Herold Center, geplanter Festplatz, Straßenbau …) waren die immer wieder genannt wurden. Das sollte für die Stadt also nichts neues sein, allerdings bezweifle ich das die Stadt mit neuen Lösungen diese Punkte nach der Erstellung des ISEK auch angehen wird.

Die Ergebnisse des Bürgerforums sollen veröffentlicht werden. Mal sehen wann und wo diese Ergebnisse dann zu bekommen sind.

Im Grunde gefällt mir diese Rückkopplung bei den Bürgern. Allerdings sollten dann die Stadt auf eine rege Beteiligung aller möglichst vieler Bürger Wert legen. Also die Möglichkeiten dazu besser bekannt machen und im Vorwege auch entsprechend umfangreiche Hintergrundinformationen zur Verfügung stellen.

Richtig gut würde ISEK, wenn sich die Stadt zu einer modernen, durchgehenden Art der Beteiligung via Internet entschlossen hätte. Was hätte man da alles machen können in Form von Blogs, Foren und Webseiten. Während der gesamten Erstellung des ISEK hätten die Bürger dabei sein können.

So aber habe ich wie bereits gesagt den Eindruck, dass die Bürgerbeteiligung für die Stadt eine Alibi- oder Pflichtübung war. Man hat kein Interesse an unserer Meinung! Eine typische Politikposse aus Norderstedt.

Schade, hätte Norderstedt damit doch ein deutliches Zeichen setzen können. Getreu seinem Motto ‚Norderstedt eine Idee voraus …‘. Werte Herrn Bosse und Grote, trauen sie ihren Bürgern doch einfach mal etwas mehr zu!

Für Interessierte seien hier noch die Stellen in der Verwaltung zum Thema ISEK genannt:

Anschrift:
Stadt Norderstedt
-Fachbereich Planung-
Rathausallee 50
22846 Norderstedt

Ansprechpartner:
Herr Hoerauf: Zimmer 229, Tel.: 535 95 – 285
Herr Kremer-Cymbala: Zimmer 229, Tel.: 535 95 – 229

Telefax: 040/53595-610
E-Mail: stadtplanung@norderstedt.de

Oberbürgermeister der Stadt Norderstedt
Für Terminvereinbarungen wenden Sie sich bitte an Frau Radtke oder Frau Rothe
Ansprechpartner: Herr Oberbürgermeister Grote
Telefonnummer:
53595-306
E-Mail:
ob@norderstedt.de

Erster Stadtrat

Baudezernat, Ordnungsrecht und Umwelt
Für Terminvereinbarungen wenden Sie sich bitte an Frau Tagge
Ansprechpartner: Herr Bosse
Tel.: 53595-212

E-Mail: ersterstadtrat@norderstedt.de

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