Archiv der Kategorie: Google

Von wegen Browsersicherheit – fallt nicht darauf herein

Fallt nicht auf diese Falschmeldung herein! Wer ein Mailkonto bei GMX oder WEB.de hat wird aktuell beim Zugriff auf deren Webportal mit dieser Meldung überrascht:

gmx_bar

Die Nachricht behauptet, dass die Sicherheit des Browsers durch ein Add-on eingeschränkt ist. Der Link geht dann auf die Seite http://www.browsersicherheit.info/

Das Ganze ist ein Fake von diesen Mailanbietern aka 1&1 Mail & Media GmbH als Unternehmen hinter beiden Mailprovidern!!
Fallt bitte nicht darauf herein. Das Ziel hinter dieser Aktion liegt eindeutig in der Abschaltung eines installierten Adblockers, damit deren Werbung wieder komplett bei Euch angezeigt wird. Das folgende Bild spricht hier eine deutliche Sprache.

Gmx2Diese Fakemeldung erscheint im Firefox genauso wie in Chrome!

Werte 1&1, es ist schlicht eine Frechheit mit so einer Meldung im Browser arglistig Anwender täuschen zu wollen. Damit werden echte Warnmeldungen diskreditiert und unglaubwürdig gemacht. Kundenservice und -bindung sieht anders aus.

Also nicht darauf hereinfallen!!!

UPDATE 27.02.2014:
Inzwischen meldet auch Heise: Seitenmanipulierende Add-ons“: United Internet startet Kampagne gegen Adblocker

UPDATE 28.02.2014:
Nun mischt sich auch das BSI ein und „.. sieht keine Gefahr durch Adblock Plus„, im Gegenteil empfiehlt das BSI auf seiner Website sogar ausdrücklich den Einsatz von Adblock Plus, um Buttons von sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter zu blockieren. (Anmerkung von mir, statt Adblck Plus verwendet besser Abblock o- o.ä., da dieser Dienst gegen Bezahlung bestimmte Werbung doch durchlässt wie Sascha Pallenberg bei Mobilegeeks beschrieben hat.
Inzwischen bewerten erste Antiviren Scanner die Webseite www.browsersicherheit.info als Phishing-Seite – ob damit die Macher bei 1&1 gerechnet haben?

UPDATE 02.03.2014:
Nun zieht United Internet, die hinter 1&1, GMX und Web.de stecken, die Notbremse und beendet die Adblocker-Warnungen – vorerst. Den Einsichtig zeigen sich die Verantwortlichen nicht und verteidigen weiterhin die Aktion mit irreführenden Sicherheitshinweisen. Für wie dumm halten die uns eigentlich?

Neues zur Wii U

Nintendo schiebt neue Funktionen für das Wii U Gamepad nach, zumindest in Japan und den USA kann man jetzt Google Street View auf dem Gamepad nutzen.

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=HZ6tVLHF_NA]

Da mir schon YouTube auf dem Gamepad gut gefallen hat, wird Street View sicherlich ähnlich Spaß bringen. Mal eben parallel zur Sendung im TV sich selbst ein Bild vor Ort machen. Hat was.

Wie mir DonKaracho via Twitter schrieb, konnte er die Anwendung auch bei uns schon laden. Lohnt sich seiner Meinung nach:

macht Spaß und ist angenehm zu steuern indem man sich einfach dort hin dreht, wo man hinschauen möchte. Und es lief ziemlich flüssig.

Das Google+ Buch

Mit sozialen Netzen beschäftige ich mich nun schon eine ganze Weile und da war mein Interesse an dem neuen Google+ Buch (O’Reilly Verlag) von Annette Schwindt gleich geweckt.
Trotz meiner eigenen Erfahrungen mit Google+ war ich gespannt, was mir das Buch zusätzlich an Neuem vermitteln würde.

Um es gleich zu sagen, meine Erwartung passt nicht zu dem Anspruch den das Buch hat. Das Buch wendet sich eindeutig an Google+ (Netzwerk) Neulinge. Aber diese Zielgruppe erfährt in den 12 Kapiteln, detailiert und sehr anschaulich beschrieben, alles zum Google-Netzwerk. Thematisch reicht das Buch von den Grundlagen, über Fotos, Video, Hangouts und mobiler Nutzung, bis zur Nutzung unter geschäftlichen Gesichtspunkten.

Detailiert geht die Autorin schritt für schritt, von der ersten Anmeldung an, auf die verschiedenen Funktionalitäten ein. Sie beschreibt sehr verständlich und mit vielen Bildern, wie die Funktionalitäten zu bedienen und zu nutzen sind. Vielfach wird die Beschreibung mit zusätzlichen Hinweisen und Tipps aus der persönlichen Erfahrung von Frau Schwindt ergänzt. Als Leser bekommt man so einen ‘Rundgang’ durch Google+ und später ist das Buch gut als Nachschlagewerk geeignet. Das Buch setzt kein Vorwissen voraus und nur selten stolpert man über einen Begriff, der nicht erklärt wird.

Da Google sein Netzwerk beständig erweitetert und verändert, war ich erstaunt zu sehen, wie aktuell das Buch ist. Offenbar wurde bis zum letzten Moment am Inhalt und der Bilder gearbeitet.
Für mich ist dieses Buch eine klare Empfehlung für Einsteiger in die Nutzung von Google+. Durch den schrittweise Aufbau wird der Neuling von der Anmeldung an durch alle wichtigen Funktionalitäten geführt. Alles ist übersichtlich dargestellt und wird gut erläutert. Man kommt ohne Vorwissen aus und die Sprache verstehen auch Nicht-Computerexperten.
Das halte ich für besonders wichtig, damit auch wirklich Netzwerkneulingen der Einstieg in Google+ gelingt.

1. Auflage Mai 2012
ISBN 978-3-86899-160-4
252 Seiten, broschiert
vierfarbig
EUR17.90
eBook Ausgabe: Das Google+ Buch (eBook)

Eine Legende der Rockmusik wäre heute 65 Jahre alt geworden

Freddie Mercury, Sänger der Rockband Queen wäre heute 65 Jahre alt geworden.
Google ehrt ihn heute mit einem besonderem Doodle, super anzusehen.
Der Standard.at beschreibt es so:

 Google widmet ihm einenDoodle und zwar den zweitlängsten in der Doodle Geschichte. 98 Sekunden dauert das animierte Video das mit dem Lied „Don’t Stop Me Now“ unterlegt ist.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=KX2BQM0D01M&feature=player_embedded]

WII-Board steuert Google Earth

Was für eine coole Idee, das WII-Board zum Surfbrett für einen Flug über Google Earth zu verwenden. Geschrieben hat das Programm der Entwickler David Philip Oste speziell als Demo auf der Macworld, hier die Beschreibung auf seinem Blog.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=2U794gq3_IQ]

Und das Beste, Nintendo hat nichts gegen diese Zweckfremde Nutzung des WII-Boards. Im Gegenteil

Der Einsatz des Geräts zur Steuerung von Google Earth sei sicherlich auch als kreativ zu bezeichnen und passe deshalb gut zur eigenen Firmenphilosophie.

Das nenn ich mal eine positive Einstellung.

[via Computerwoche]

Bookmark and Share

Viel Chrome um Nichts?

Irre wie die simple Veröffentlichung eines Browsers in so kurzer Zeit einen derartigen Medienhype entfachen konnte. Kannte man bisher nur bei Produktankündigungen von Apple.

Nun hat es Google geschafft, eigentlich war die Ankündigung ungewollt und zufrüh veröffentlicht, dann wurde sie schnell noch offiziell gemacht und gleich tobte die Nachricht durch die Blogs und die (Fach-)Presse. Gestern Abend brachte selbst die Tagesschau einen kurzen Bericht und heute infomieren bereits die allgemeinen Tageszeitungen (z.B. Hamburger Abendblatt) auf den ersten Seiten ihre Leser darüber.

Cem hat herausgefunden das Chrome inzwischen auf Rang 4 ( Clicky.com (Live Daten!) ) bei den Browsern rangiert. Kein Wunder nach dem Rummel schaut sich wohl jeder das Teil einmal an. Gefallen hat mir Roberts Bericht, der mehr aus der Anwendersicht schreibt und keine Vorteil in Chrome findet.

Der Kern ist meiner Meinung, nur weil Google draufsteht fliegen alle darauf – wie die Fliegen. Da wird Blind zugegriffen und Google bekommt freiwillig immer mehr personenbezogene Informationen geliefert. Das ist für die bares Geld! Können sie uns dann noch direkter mit, vermeintlich zutreffender Werbung bombadieren und gezielt auf, vermutlich gewünschte Seiten im Web lenken.

Und kaum einer stört sich daran, sieh GMail etc. von Google – die DatenKrake bekommt immer längere Arme.

Bookmark and Share

Die vierte Macht? (Update)

Es gibt Zufälle, lese ich doch heute morgen in der Welt vom zehnjährigen Geburtstag von Google am kommenden Wochenende. (In der Zeitung war ne nette Timeline über die zehn Jahre mit den Schritten der Google Entwicklungen. Leider nicht online zu finden..)

Dann schreibt Cem in seinem Blog, dass Google seinen eigenen Browser heraus bringt. Google Chrome heißt das Teil, wird Open Source sein und als Beta erstmal nur für Windows herauskommen. Voll die Microsoft Strategie, erst Mal ankündigen und damit alle anderen lähmen.
Der Google Blog verlinkt einen Comic über Chrome der viele Details beschreibt. Witzige Idee das mal so vorzustellen. Und hier gibts dann ein paar Screenshots von Google Chrome (Danke Ish)

Geschickt besetzt damit Google die gesamte Strecke im Web, von der Suche über die Dienste bis auf die Maschine des Anwenders. Der Browser ist das System, ade ihr Betriebssysteme – wie ihr auch immer heißen mögt. Cem bringt es auf dem Punkt: „Google ist auf dem Weg zum Monopolisten. Mir wird leicht mulmig.“

Da stimme ich ihm zu, hier wird eine Firma immer stärker und das weltweit. Eine neue Macht, neben Staaten, Religionen und den alten Konzernen, entsteht vor unser aller Augen. Scheinbar mühelos überrennt Google sie alle.

Und wir arbeiten fleißig daran mit, nutzen die Suche, GMail, YouTube und wie die Angebote von Google alle heißen.  Google nutzen (fast) alle, Google kennt damit (uns) alle(s) und sammelt immer mehr an Informationen.
Wo bringt uns das hin? Wird das zum Schaden oder zum Nutzen sein?

Monopole waren immer schlecht für die Menschheit, in der IT hat Microsoft das nur zu deutlich gezeigt.
Nur gibt es noch ein Zurück von Google? Oder tritt dann nur ein anderer Spieler an deren Stelle?

Update: Gerade bei Robert gelesen, in Chrome wird Google eine UAP (unique application numbers) enthalten! Super Sache für Google wie Volker zeigt:

Your copy of Google Chrome includes one or more unique application numbers. These numbers and information about your installation of the browser (e.g., version number, language) will be sent to Google when you first install and use it and when Google Chrome automatically checks for updates. If you choose to send usage statistics and crash reports to Google, the browser will send us this information along with a unique application number as well. Crash reports can contain information from files, applications and services that were running at the time of a malfunction.“

Damit scant uns Google dann total, ein Schelm wer dabei böses denkt (don’t be evil – oder?). Bekommst halt personalisierte Werbung via Chrome – besser kann’s für Google doch nicht laufen…

Bookmark and Share

Umwelt im 3D-Netz

So schreibt Ben Schwan im Blog von Technology Review über die Kleinstadt Nanaimo in Kanada.
Hier haben die Stadtväter für ein virtuelles Nanaimo in Google Earth gesorgt und haben diverse KML-Dateien dazu vorbereitet.google-earth-10-700x406

Laut Google Earth ist diese Informationsfülle für eine Stadt bisher einmalig auf der Welt. In ihrer Datensammelwut haben die Stadtoberen nun diese weitestgehend per Web zugänglich gemacht. Egal ob man sich z.B. Häuser in 3D ansehen möchte, man bekommt dann auch gleich umfangreiche Hintergrundinformationen dazu. In Amerika ist das möglich, hoffentlich schreiten hierzulande die Datenschutzbeauftragten gegen so ein Vorhaben ein.

Deep Web

Das Web hat eine größere Weite als sich der einzelne Vorstellen und mit Google erschließen kann. Ungefähr 550-mal größer ist dagegen das Deep Web.

Und es gibt Mittel und Wege solche Quellen zu finden und zu nutzen, nur kaum einer kennt sie.

Erst heute über Rivva gefunden, das Hamburger Abendblatt stellte gestern in einem Bericht die Möglichkeiten der Hamburger Bücherhallen und Bibliotheken vor. Diese eröffnen den Zugriff zu speziellen Datenbanken oder elektronischen Fachzeitschriften im Internet. Nur nutzt das Angebot kaum einer. Mir war es auch bis dato unbekannt.

Der Service nennt sich “ ‚Fragen Sie Hamburger Bibliotheken‘: Die Bedienung ist einfach, für Fachleute wie Laien, jede Frage wird von einem der gerade diensthabenden Bibliothekare am anderen Ende der Leitung geprüft und weitergeleitet – zum Beispiel an die TU-Harburg, die Bücherhallen, die Helmut-Schmidt-Universität oder an die Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften in Hamburg und Kiel, das einstige HWWA. „. Noch ist der Dienst kostenlos für den Nutzer.

Weitere Infos bei den Hamburger Bibliotheken oder seine Frage direkt eingeben.

Ein toller Service für spezielle Suchen wie ich finde.

10 besten Google Gadgets

Diese Aufstellung der (angeblich) 10 besten Google Gadgets für Blogs habe ich bei Quick Online Tips gefunden.

Vieles kennt man, einiges gefällt mir persönlich nicht so gut (was soll ich z. B. mit dem letzten bei Flickr veröffentlichten Foto, wo möglich mit einer mir unangenehmen Abbildung?). Aber es sind auch lustige Sachen dabei wie das Google Talk, das ich beim Schockwellenreiter schon mal ausprobiert habe oder der tägliche Dilbert Comic 🙂

Nützlich ist für manchen vielleicht auch die Integration von Google Translation damit Fremdsprachler den eigenen Blog in ihrer Sprache übersetzt bekommen.

Hier sind bei Google alle Gadgets zu finden. Have fun!