Archiv der Kategorie: Technik

Buch: Fritz!Box – Von der optimalen Einrichtung bis zum Heimnetzwerk

In das Fritz!Box Buch vom mitp-Verlag habe ich schlicht aus Neugierde geschaut, kenne ich doch die Fritz!Box schon lange. Dachte mir, vielleicht findet sich ja noch das eine oder andere mir unbekannte darin. Um es vorwegzunehmen, dass ist nicht der Fall. Wer, wie ich, schon länger eine Fritz!Box verwendet, wird kaum Neues durch dieses Buch kennen lernen. Für erfahrene Anwender ist es ein gutes Nachschlagewerk. Kompakt und verständlich bekommt man alle Grundlagen zur Konfiguration der Fritz!Box in einem Buch. Weiterlesen

Oticon ConnectLine

Hab ich eigentlich hier schon mal erwähnt, dass ich Hörgeräte trage? Ich glaube nicht – aber es ist so, seit Beginn meiner Schulzeit trage ich solche Geräte.

Im Laufe der Zeit habe ich dabei verschiedene Geräte von unterschiedlichen Herstellern gehabt. Die Technik hat sich dabei ständig weiter entwickelt. Anfang der 70er Jahre noch mit, aus heutiger Sicht, klobige, analoge Hinterohrgeräte über die ersten digitalen Innenohrgeräte hin zu den heutigen Geräten von der Firma Oticon. Weiterlesen

Er wird schneller…

Anfang der Woche habe ich Post von meinem Provider wilhelm.tel bekommen. Nein, nicht die monatliche Rechnung. In dem Schreiben wird angekündigt, dass ich für den gleichen monatlichen Betrag ab 1. Dezember 2014 schneller surfen kann. Mein Glasfaseranschluss wird schneller 🙂

Zum Anlass 15 Jahre wilhelm.tel gibt es eine große Qualitätsoffensive. Wenn das die Familie nicht freut, ab Dezember haben wir dann 100 MBit/s Download und 20 MBit/s Upload. Coole Sache, endlich wird auch mal Treue als Kunde belohnt und das Komplettpaket ist weiterhin monatlich kündbar!

„Kostenfreier dauerhafter Zugang zum WLAN-Netz von MobyKlick“ ist enthalten und eine Fritz!Box wird gestellt. Aber ich mag meine eigene Box einsetzten, denn nur so habe ich volle Adminrechte auf meinem Router! Kein Zwangsrouter bitte!!!

Einzig die Notwendigkeit den Kabelanschluss zwingend mit zu nehmen finde ich nicht mehr zeitgemäß. Dieser schlägt mit 11 Euro noch einmal extra zu.

Ach ja, wo anders geht es inzwischen noch schneller – M-net bietet in München 300 MBit/s im Download an… Aber ich will da nicht meckern, eine schöne Aktion über die ich mich echt gefreut habe.

Update:
Seit kurzem bietet nun Kabel Deutschland seinen Kunden 200 MBit/s im Download an. Im Upload aber nur 12 MBit/s.
Aus Spaß habe ich mal die drei Angebote etwas näher verglichen, auch wenn sie nicht an einem Ort alle zu bekommen sind.

Anbieter wilhelm.tel M-Net Kabel Deutschland
Technik FTTH FTTH Kabel
KOMPLETTANSCHLUSS
PREMIUM 100.000
Surf&Fon-Flat 300 Internet & Telefon 200
Laufzeit 1 Monat 24 Monate 24 Monate
Down/Upload MBit/s 100/20 300/30 100/12
ersten 6 Monate 29,90 59,90 39,90
weiter 6 Monate 29,90 69,90 39,90
danach monatlich 29,90 69,90 59,90
Einrichtung, einmal 39,90
TV-Anschluss, mtl. 11,00
Summe über 24 Monate 981,60 1657,50 1197,60

Wie man sieht sind es sehr unterschiedliche Preisgestaltungen und Laufzeiten – ein Vergleich wird damit schwierig. Insgesamt scheint mir das wilhelm.tel Angebot, trotz Kabel TV Zwang, am Besten. Das Preisleistungsverhältnis von Übertragungsrate und Preis über 24 Monate ist das Beste und diesen Vertrag kann ich monatlich kündigen!

Neustart ins Neuland

Von digitalen Welten keine Ahnung? Alles Neuland? Aber interessiert was da so abläuft?Dann riskiert doch mal einen Blick in das neue Magazin Neustart von den Machern des t3n Magazins. Die waren so nett mir vorab einen Blick in die erste Ausgabe zu erlauben. Und der hat mir gefallen!

Neustart

In lockerer Abfolge geht es um Einblicke in die digitalen Themen unserer Zeit, aktuelle Technologien wechseln sich mit Vorstellungen von Start-ups und deren Gründern. Aber auch kritische Töne über den Vormarsch des Digitalen finden sich in dem Heft, neben einer spannenden Vorstellung eines Profigamers und eines Berichtes über die Gefährdungen durch Cyber-Krieger und über „Deutschland: Digitales Entwicklungsland?“.

Das Heft ließt sich flüssig, die Geschichten machen Laune beim Lesen und für (fast) jeden findet sich etwas Interessantes im Themenmix. Eine gute Vorstellung der Themen bietet auch die zugehörige Webseite neustart-magazin.de – schaut einfach mal vorbei, das Neustart-Team freut sich auf dein Feedback.

Empfehlenswert ist das Heft allen, die mal etwas mehr hinter den digitalen Schlagworten gucken möchten – ohne dafür gleich ein Informatikstudium zu absolvieren. Alle die sich Neuland etwas mehr erschließen wollen, bietet Neustart einen tollen Einstieg mit gut gemachten Storys und viel Abwechslungen. Ich bin gespannt ob sich Neustart durchsetzen wird und wie sich das Magazin im Laufe der Zeit weiterentwickelt.

Ab sofort kannst gibt es Neustart im Handel zu kaufen. 116 Seiten gefüllt mit spannenden Reportagen, Portraits und Storys aus der digitalen Welt für nur 3,90 Euro.

Update: Das Magazin wird leider nicht fortgesetzt, wie der Verlag hier mitteilt. Diese Entscheidung kippt ein gutes Konzept wie ich denke – sehr schade.

Wir leben in einer Zeit des Wandels!

Es ist seit Jahren spannend zu beobachten wie sich unsere Wirtschaft und damit auch unsere Gesellschaft verändert. Erst durch die Elektronik und dann durch die Digitalisierung, die inzwischen (fast) allgegenwärtig ist. Das Internet ist in der Breite angekommen, ja mit all seinen Vor- und Nachteilen, und im kleinen läuft bereits der nächste Schritt, das Internet der Dinge.

Wie Start-ups und andere agile Fimen damit umgehen, beschreibt sehr schön das Buch ‚New Business Order‚. Das Lesen lohnt sich! Diesen Wandel ganz praktisch hat Markus in seinen Posting ‚Bloggen bis die Blase platzt‚ beschrieben. Und er schreibt zu recht, wie die Autoren des Buches, dass dieser Wandel vor keiner Branche halt machen wird!
Dazu hat Markus gleich noch ein sehr aktuelles Beispiel, direkt aus seinem Lebensumfeld. Im München hat der renommierte Buchhändler Hugendubel seine prominente Großfiliale am Münchner Marienplatz geschlossen und, symptomatisch, zieht nun einen Filiale der Deutschen Telekom in das Haus ein. Da ist sie, die Umwälzung durch Digitalisierung und Vernetzung, mitten im Zentrum, für alle sichtbar!

Es ist dabei eine sich wiederholende Sache. Ein Newcomer drängt mit etwas Neuem in einen etablierten Markt, die Marktbegleiter lachen über ihn. Der Newcomer hat erste Erfolge, die anderen ignorieren das bis der Newcomer plötzlich erhebliche Anteile am Markt hat und ihre Geschäfte einbrechen. Nun beginnen die Altfirmen zu jammern und nach Gesetzen und Schutz zu rufen. Aber ihr Geschäftsmodell wollen sie nicht ändern, bis es dann zu spät ist. Beispiele? Die kennt jeder, die Musikindustrie mit dem MP3 Format, die Filmverleger und das Videostreaming aka YouTube, die Verlage und das eBook, die TV-Sender und das Steaming / Netflix, …. sie kommen alle dran und der Ablauf ähnelt sich erschreckend. Das ist deshalb so erschreckend, weil jede Branche die Fehler der anderen erneut begeht, wie ich oben schon geschrieben habe.

Und der Politik fällt auch nur ein mit den Mitteln aus vergangenen Zeitaltern im digitalen Wandel zu arbeiten. Da wird über ‚Sendezeiten‘ für Webseiten geredet, Inhalte sollen per Alterseinstufung dem Jugendschutz gerecht werden und immer wieder schaffen es die deutsche Politik, dubiosen Abmahnanwälten neue Wege zu eröffnen. Ein Trauerspiel, denn sie verstehen den Wandel nicht – Neuland halt. Dabei ist die Gesellschaft längst weiter und es wäre an der Zeit für eine Moderne und zur Digitalisierung passende Gesetzgebung.

Und Eltern sollten sich endlich mit ihren Kindern zusammen setzen. Es gab auch früher Gefahren für Kinder und Jugendliche, aber Eltern begleiten ihre Kinder und bereiten sie auf die Welt draußen vor. Dazu gehört heute auch das Internet mit allen seinen Facetten. Bereitet eure Kinder darauf vor, auch wenn ihr dazu erst euch selbst informieren müsst.

Wir leben mitten drin in einem der größten gesellschaftlichen Umbrüche, den es so noch nie gab. Unser Leben wird in wenigen Jahren sich noch mehr gewandelt haben als wir es bisher schon wahrgenommen haben. Es liegt an uns allen, diese neue Ordnung sinnvoll und gut für alle zu gestalten. Wir leben in einer spannenden Zeit! 

Router Probleme mit dem Linksys E4200

An unserem Internet-Anschluss bei wilhelm.tel habe ich seit einigen Jahren einen Router E4200 von Linksys im Einsatz. Nun zeigte dieser Router in der letzten Zeit einige Zicken. Immer wieder brach mir die Internet-Verbindung sporadisch kurz zusammen und es dauerte dann teilweise mehrere Sekunden bis die Verbindung wieder hergestellt war.

Anfangs hatte ich noch unseren Provider in Verdacht, aber dank eines netten Hotline-Mitarbeiters konnte ich Erfdahren was in die dortigen Logdateien festgehalten war. Danach wurde die Verbindung von unserer Seite jeden Tag mehrfach abgebrochen und wieder neu aufgebaut!

Also blieb nur der Router als Schuldiger übrig. Ein kurze Suche im Web ergab, zu meiner Überraschung, dass offenbar viele Linksys E4200 Besitzer dieses Problem von Anfang an mit ihrem Gerät hatten! Insofern hatte ich wohl bisher Glück gehabt. Aber da nicht einmal die aktuellste Firmware eine Besserung brachte, musste nun etwas anderes probiert werden.

Durch einen Kollegen war ich bereits im letzten Jahr darauf hingewiesen worden, dass es beim Open Source Projekt DD-WRT auch für meinen Router eine alternative Firmware gibt. Er hat bei sich damit gute Erfahrung gemacht. Aber was ist DD-WRT?

„DD-WRT is a Linux based alternative OpenSource firmware suitable for a great variety of WLAN routers and embedded systems. The main emphasis lies on providing the easiest possible handling while at the same time supporting a great number of functionalities within the framework of the respective hardware platform used.“

Also habe ich am letzten Wochenende mir die Zeit genommen und mit dieser alternativen Firmware meinen E4200 erfolgreich aufgepimpt.

DD-WRT Konsole beim E4200

DD-WRT Konsole beim E4200

Die Installation hat mich ca. 2 Stunden Zeit gekostet, wobei der größte Teil vorab beim Nachschlagen und lesen darauf gegangen ist. Details und alle Links habe ich in diesem Posting DD-WRT auf Linksys E4200 installieren festgehalten.

Seit Wochenende läuft der Linksys E4200 nun mit DD-WRT stabil am Internet. Die Abbrüche scheinen damit vorbei zu sein – Mission completed 🙂

WhatsApp und nun?

Die Überraschung am letzten Donnerstag war wohl für viele die Meldung vom Aufkauf des WhatsApp Messangers durch Facebook. In Deutschland führt WhatsApp diese Art von Chatdiensten mit der größten Nutzerbasis bisher an.

Allerdings mögen es viele nicht, dass dieser Dienst nun in den Einfluss von Facebook kommt. Wer dort Mitglied ist stört sich vielleicht noch am wenigsten daran, aber vielen andere haben damit ein Problem. Etliche habe sich bewusst gegen Facebook entschieden und landen nun über Umwege doch dort? Als Facebook Instagram gekauft hatte, hat es anfänglich auch Protestgeschrei im Web gegeben. Aber nur wenige haben dann auf einen anderen Dienst gewechselt.

Das könnte bei WhatsApp anders sein, die persönliche Kommunikation ist für viele eben ein sensibler Bereich der Privatsphäre. Und Alternativen gibt es viele, mit Unterschiedlichen Vor- und Nachteilen. Der größte Nachteil ist halt die geringere Verbreitung, aber einige Dienste melden inzwischen sehr starke Zahlen zu Neuanmeldungen.

t_logo

Ich selbst teste nun Telegram, einen Messanger auf Basis von Open Source Code! Das hat bereits dazu geführt, dass es neben den offiziellen APPs für iPhone und Android auch APPs für WindowsPhone gibt. Und es gibt auch Desktop Anwendungen (!), etwas das WhatsApp bisher nicht bietet. Den verschlüsselten Chat bietet Telegram nur, wenn beide Seiten gleichzeitig online sind. Allerdings steht die verwendete Verschlüsselungstechnik in der Kritik, da diese nicht mehr sicher sei. Aber den Programmteil kann man sicherlich schnell gegen eine bessere Verschlüsselung austauschen. Bei Open Source ist das ja machbar 🙂

Dafür kontert WhatsApp nun mit der Ankündigung demnächst eine Sprachfunktion anzubieten. Die Anwender können dann über WhatsApp direkt miteinander telefonieren. Ob da Zuckerberg dann mithört?

Mir gefällt Telegram, die APP ist sehr ähnlich und die Umstellung gelingt sofort. Die Kontakte kann man direkt aus Telegramm heraus einladen ebenso zu wechseln, was dann wohl einen Teil des aktuellen Mitgliedswachstums erklären dürfte.

WhatsApp ist nett, aber eben nicht einzigartig und ein Wechsel ist schnell gemacht. Probiert es doch selbst und schreibt mal wie es bei Euch war.

LED-Straßenlaternen

Inzwischen sieht man sie in Norderstedt immer öfter stehen, LED-Straßenlaternen breiten sich langsam aber sicher im Stadtbild aus.

LED_Leuchte

LED-Straßenlampen am Kreisel Kohfurt in Norderstedt

Das wurde aber auch langsam Zeit, alle reden vom Energiesparen und über LED-Straßenlaternen hatte ich hier bereits im Oktober 2008 (sic) geschrieben.

LED_Licht

Ganz schön hell das LED Licht

Und die nächste Generation der LED-Straßenlaterne mit Mobilfunkantenne wurde von Ericsson und Philips gerade vorgestellt und entsprechende Laternen mit integriertem WLAN gibt es auch schon länger. Da frag ich mich warum Wilhelm.tel mit seinem MobyKlick Angebot meist extra Masten aufstellt?

MobyKlick_Sender

WLAN Station von MobyKlick in Norderstedt

Buch ‚Raspberry Pi – Einsteiger und User Guide‘

Raspberry_LogoEs ist die deutsche Übersetzung des englischen Buches ‚Raspberry Pi User Guide‘ und ist im mitp-Verlag erschienen.

Der kleine Einplatinen-Computer Raspberry Pi hat seit seinem ersten Erscheinen 2012 eine große Fan-Gemeinde in aller Welt bekommen. Warum?

Er ist klein, dafür aber recht Leistungsstark, er ist sehr sparsam im Verbrauch, günstig in der Anschaffung und offen für eigene Entwicklungen und Programmierung.

Raspberry_Lo

Den dafür ist er ursprünglich erdacht worden, als Lerncomputer für Schüler um bei ihnen die Freunde am Programmieren zu wecken. Dazu hat Eben Upton mit Kollegen den Kleinen PI bis 2011 entwickelt. Und dann wurden sie von ihrem Erfolg völlig überrollt. Wollten sie ursprünglich nur ein paar Tausend Stück in UK verkaufen, gibt es ihn heute auf der ganzen Welt. Durch eine rege Community werden Erfahrungen, Tipps und Bauanleitungen ausgetauscht. Viele Software wurde bereits für den PI angepasst und so auf seiner ehr minimalistischen Hardware zum Laufen gebracht.

Solche Hintergründe erfährt der Leser immer wieder so nebenbei in diesem Buch, während er Schritt für Schritt den Raspberry PI besser kennen lernt. Durch den lockeren Schreibstil kommt dabei nie Langeweile auf.
Das Buch beginnt kurz und knapp mit der Vorstellung der Hardwarekomponenten des PI. Dann führt es durch die erste Inbetriebnahme mit Debian-Linux, dem favorisiertem Betriebssystem der Autoren für den PI. Durch diese ersten Schritte unter Linux bekommt der Leser schnell den Einstieg in das Betriebssystem auf dem PI hin.

Anschließend werden dann einige von den vielen Einsatzmöglichkeiten für den Raspberry vorgestellt, wie z. B. als Mediacenter. Der Leser erfährt, wie er diese Anwendungen selbst auf seinem PI zum laufen bekommt. Nebenbei vertieft er dabei auch noch seine Linux-Erfahrungen!
Und so geht es dann folgerichtig mit den ersten eigenen Programmierversuchen in Scratch und Python weiter. Schließlich ist das ja das Ziel, der Leser soll den Spaß an der Programmierung entdecken. Zum Ende des Buches stellen die Autoren Erweiterungs- und Einsatzmöglichkeiten der Hardware vor.

Alles wird von Grund auf im Buch erklärt und setzt keine Vorkenntnisse beim Leser voraus. Insofern ist dieses Buch ein schöner, angenehm zu lesender Einstieg in die Welt der Programmierung und der Computerhardware des Raspberry PI.
Das Buch soll neugierig machen und den Einstieg erleichtern. Und diesen Zweck erfüllt es.

RaspberryPi

Eben Upton und Gareth Halfacree
25. Januar 2013 
ISBN 978-3-8266-9522-3
288 Seiten
Euro 19,95
eBook-Format epub oder PDF
Euro 16,99