Archiv der Kategorie: Kinder

Buch: Tribes 2 – Die Wildnis

Die Stämme, als alternative Lebensform in einer totalitären Welt, wo die Machtspiele der Mächtigen das Schicksal von Einzelnen und ganzen Gruppen bestimmen, versuchen einfach in ihrer Form zu überleben. Dabei handelt es sich nicht um ‚gewachsene‘ Stämme, sondern vielmehr um Gruppen von Menschen, die gemeinsam versuchen in der Wildnis, abseits der total überwachten Städte zu überleben. Denn dort wird der Mensch als Individuum auf Schritt und Tritt beobachtet, selbst ein Wechsel zwischen Stadteilen kann nur durch Kontrolltore erfolgen. Weiterlesen

Buch: JavaScript kinderleicht!

Programmieren ist heutzutage keine Geheimwissenschaft und ich bin sehr dafür, dass Schulen im Rahmen eines Informatik Unterrichtes der Jugend die Grundlagen beibringt. Leider ist es bisher nur Wunschdenken und so bleibt nur Eigeninitiative. Mit JavaScript kinderleicht bietet der dpunkt Verlag nun in deutscher Übersetzung ein Grundlagenwerk für Jugendliche und Einsteiger an.

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Buch: Let´s Play Minecraft: Dein Redstone-Guide

Als mein Vater mir das Buch „Let’s Play Minecraft – Dein Redstone-Guide“ vom mitp-Verlag in die Hand drückte, war ich zunächst etwas skeptisch. Ich hatte Minecraft schon länger nicht mehr gespielt, dennoch machte es mich neugierig. Zunächst blätterte ich das Buch nur durch, aber kurz darauf war ich schon gefangen.
Das Buch bot mir Lösungen für alle Ideen, die ich in Minecraft jemals gehabt hatte! Ein Lagerhaus, das alle Items automatisch in Kisten sortiert? Ein voll funktionsfähiger Aufzug ohne zusätzliche Modinstallationen? Trickreiche Fallen um meine Schätze vor Mitspielern (oder meinem Bruder) zu verstecken? Alles kein Problem mehr! Weiterlesen

eSports

Die Kids stehen auf Computerspiele, das fing bei mir schon an und hat sich bis heute nicht geändert. Nur das es heute meistens Online via Internet gespielt wird.

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Und es gibt für viele dieser Spiele inzwischen Profil-Ligen. Das wird bei uns hier in Deutschland in meiner Generation nur langsam wahrgenommen, aber in Asien boomt das bereits seit etlichen Jahren! Da erhalten dann Sieger fette Geldprämien und deren Spiele werden von ihren Fans verfolgt und das Fernsehen überträgt dort diese Ereignisse. Weiterlesen

Buch: Das Buch zu RaspberryPi mit Linux

ist ein weiteres Einsteiger Buch in der Querformatreihe des O’Reilly Verlages. Wie immer wird hier dem Beginner das Thema Seite für Seite anschaulich näher gebracht. Dieses Mal geht es um den Einplatinencomputer Raspberry Pi,  den uns der Autor Stefan Pietraszak hier Schritt für Schritt näher bringt. Wie der Autor schreibt,

es soll den Grundstein legen für Leser, die bisher wenig Erfahrungen mit dem Raspberry Pi oder Linux (oder beidem) gesammelt haben.

Und das gelingt ihm , wie ich finde, sehr gut. Beginnend mit den Grundlagen zum Pi baut das Buch das Wissen langsam und verständlich beim Leser auf. Es stellt verschiedenste Einsatzmöglichkeiten vor, die in den ersten Versuchen auch den unerfahrenen Leser gelingen sollten. Nach den Grundlagen folgt die Einrichtung des Betriebssystems Raspbian und ein Kapitel mit Linux Grundlagen. Damit ist der aufmerksame Anwender dann bereit die ersten Softwareprojekte umzusetzen.

Durch die Kleinprojekte, wie zum Beispiel den RadioPi, den MusikPi oder den Pi als Backup-Server, bekommt der Pi-Anfänger eine gute Vorstellung über die schier unbegrenzte Potentiale an Einsatzmöglichkeiten für einen Raspberry Pi. Aber in allen vorgestellten Projekten geht es primär um Software-Projekte, wer sich mehr für Hardware Hacks mit dem Raspberry Pi interessiert, wird von diesem Buch schnell enttäuscht sein. Erst zum Ende widmet sich das Buch knapp zu diesem Themengebiet. Das Buch schließt mit Hinweisen zu weiterführender Lektüre, Projekt-Webseiten und Communities rund um den Raspberry Pi.

Für mich ist dies ein gelungenes Einsteigerbuch für den Raspberry Pi und seinem OS auf der Basis von Linux. Gerade durch seine übersichtlichen Umfang hilft es den Leser sich darauf zu konzentrieren und somit auch zu seinen ersten eigenen Erfolgen zu kommen. Die Form und Sprache ist bewusst für IT-Anfänger gewählt und liegt damit ganz auf der Linie für die der Raspberry Pi einmal entwickelt wurde, um bei der jüngeren Generation das Interesse an Eigenentwicklungen zu wecken. Und wenn das auch bei älteren gelingt, ist dieses sicherlich nicht verkehrt.
Gehen Sie diesen Schritt mit und erobern Sie für sich selbst die Welt der IT und der Programmierung.
Raspberry Pi mit Linux

By Stefan Pietraszak

1. Auflage Mai 2014
ISBN 978-3-95561-698-4
288 Seiten, broschiert
Preis: 19,90 €

eBook-Format: PDF, 16,– €

Wir leben in einer Zeit des Wandels!

Es ist seit Jahren spannend zu beobachten wie sich unsere Wirtschaft und damit auch unsere Gesellschaft verändert. Erst durch die Elektronik und dann durch die Digitalisierung, die inzwischen (fast) allgegenwärtig ist. Das Internet ist in der Breite angekommen, ja mit all seinen Vor- und Nachteilen, und im kleinen läuft bereits der nächste Schritt, das Internet der Dinge.

Wie Start-ups und andere agile Fimen damit umgehen, beschreibt sehr schön das Buch ‚New Business Order‚. Das Lesen lohnt sich! Diesen Wandel ganz praktisch hat Markus in seinen Posting ‚Bloggen bis die Blase platzt‚ beschrieben. Und er schreibt zu recht, wie die Autoren des Buches, dass dieser Wandel vor keiner Branche halt machen wird!
Dazu hat Markus gleich noch ein sehr aktuelles Beispiel, direkt aus seinem Lebensumfeld. Im München hat der renommierte Buchhändler Hugendubel seine prominente Großfiliale am Münchner Marienplatz geschlossen und, symptomatisch, zieht nun einen Filiale der Deutschen Telekom in das Haus ein. Da ist sie, die Umwälzung durch Digitalisierung und Vernetzung, mitten im Zentrum, für alle sichtbar!

Es ist dabei eine sich wiederholende Sache. Ein Newcomer drängt mit etwas Neuem in einen etablierten Markt, die Marktbegleiter lachen über ihn. Der Newcomer hat erste Erfolge, die anderen ignorieren das bis der Newcomer plötzlich erhebliche Anteile am Markt hat und ihre Geschäfte einbrechen. Nun beginnen die Altfirmen zu jammern und nach Gesetzen und Schutz zu rufen. Aber ihr Geschäftsmodell wollen sie nicht ändern, bis es dann zu spät ist. Beispiele? Die kennt jeder, die Musikindustrie mit dem MP3 Format, die Filmverleger und das Videostreaming aka YouTube, die Verlage und das eBook, die TV-Sender und das Steaming / Netflix, …. sie kommen alle dran und der Ablauf ähnelt sich erschreckend. Das ist deshalb so erschreckend, weil jede Branche die Fehler der anderen erneut begeht, wie ich oben schon geschrieben habe.

Und der Politik fällt auch nur ein mit den Mitteln aus vergangenen Zeitaltern im digitalen Wandel zu arbeiten. Da wird über ‚Sendezeiten‘ für Webseiten geredet, Inhalte sollen per Alterseinstufung dem Jugendschutz gerecht werden und immer wieder schaffen es die deutsche Politik, dubiosen Abmahnanwälten neue Wege zu eröffnen. Ein Trauerspiel, denn sie verstehen den Wandel nicht – Neuland halt. Dabei ist die Gesellschaft längst weiter und es wäre an der Zeit für eine Moderne und zur Digitalisierung passende Gesetzgebung.

Und Eltern sollten sich endlich mit ihren Kindern zusammen setzen. Es gab auch früher Gefahren für Kinder und Jugendliche, aber Eltern begleiten ihre Kinder und bereiten sie auf die Welt draußen vor. Dazu gehört heute auch das Internet mit allen seinen Facetten. Bereitet eure Kinder darauf vor, auch wenn ihr dazu erst euch selbst informieren müsst.

Wir leben mitten drin in einem der größten gesellschaftlichen Umbrüche, den es so noch nie gab. Unser Leben wird in wenigen Jahren sich noch mehr gewandelt haben als wir es bisher schon wahrgenommen haben. Es liegt an uns allen, diese neue Ordnung sinnvoll und gut für alle zu gestalten. Wir leben in einer spannenden Zeit! 

Internet nur für Erwachsene?

Das schlägt ja mal wieder dem Fass den Boden aus, der Artikel bei zeit-online Internet nur für Erwachsene fasst die Situation gut zusammen. Da brüten unsere Damen und Herren Politiker, dieses Mal im Rahmen der Rundfunkkommission der Länder, mal wieder über das Thema Jugendschutz und Internet herum. Danach sollen „Internetangebote eine Alterskennzeichnung wie „ab 12 Jahren“ oder „ab 18 Jahren“ führen“ und „Die Alterskennzeichnung soll auf Freiwilligkeit der Anbieter beruhen und für Jugendschutzfilter auslesbar sein.

Das würde dazu führen, dass alle deutschen Webseiten, Blogs und Foren eine solche Alterskennzeichnung benötigen. Dieser Zwang bestünde allein schon um sich vor durchgedrehten Abmahnanwälten zu schützen!
Alle Webseiten außerhalb Deutschlands scheren sich natürlich um diese Verordnung rein gar nicht. Nur die deutschen Seiten haben erneut einen Wettbewerbsnachteil.

Und wirksam im Sinne, das Jugendliche an ‚gefährliche‘ Inhalte nicht heran kommen, ist so eine Verordnung erst recht nicht. Falls es in der Politik sich noch nicht herum gesprochen hat: Unsere Kinder sind in der Mehrheit in Dingen des Internets schlauer als ihre eigenen Eltern! Da werden sehr schnell die Wege um eine solche Drangsalierung auszutricksen untereinander ausgetauscht werden. Schon auf Videos, DVDs und Games sind die Altersangaben Makulatur, wenn weder der Verkauf noch die Eltern sich darum kümmern!
Was im Sinne von Jugendschutz viel mehr Not tut, ist die Verantwortung der Eltern. Sie sind aufgefordert sich (endlich) mit ihren Kindern dem Thema Internet gemeinsam zu nähern. Denn mit gegenseitigem Vertrauen kommen sie dann zusammen viel weiter. Das ist Jugendschutz und viel besser als wenn sich Eltern einfach auf den Staat und solche unausgegorenen Vorschläge verlassen.

Warum also tritt die Politik so sehr für solche Regelungen ein? Ist es blinder Aktionismus für den Jugendschutz? Motto wir tun da etwas – egal wie sinnvoll das ist?
Oder will man vielleicht den Abmahnern die nächste Einnahmequelle sichern, statt diesen Menschen ein für alle mal die Geschäftsgrundlage zu entziehen!
Meine Vermutung geht aber vielmehr in die Richtung ‚den sie wissen nicht was sie tun‘. Die Clique unserer Politiker ist inzwischen so weltfremd geworden, dass das Internet und alle seine Ebenen zwar gern genutzt werden, aber keiner der Damen und Herren versteht es wirklich bzw. bemüht sich das Thema zu verstehen – #Neuland halt.
Alles dazu ist nur leeres Gerede von Politikern!

Aber eines haben sie doch verstanden, das Internet klärt auf. Es ist nicht mehr so einfach die Menschen für dumm zu verkaufen. Ähnlich in der Türkei, wo der Regierungschef durch Sperrungen versucht den freien Meinungsaustausch über Twitter zu verhindern, scheitern solche Filter- und Zensurregelungen.

Fakt ist, mit solchen Verordnungen macht sich Deutschland erneut als technikfeindliches Land seinen Namen und darüber lacht inzwischen die halbe Welt.
Traurig, aber auf diesem Wege verschenken unsere Politiker die Zukunftschancen unseres ehemaligen Hochtechnologie Landes – im Namen des Jungendschutzes zum Schaden für die Zukunft unsere Jugend.

Puh, diesen Rant musste ich loswerden. Was denkt Ihr über die Pläne der Rundfunkkommission der Länder?

Ergänzend hier ein paar interessante Links:
Hyperland Blog Staatsvertrag: Kein kindersicheres Internet
Hier kann man sich, in Form von Kommentaren, am Jugendmedienschutz beteiligen.
Die Aussagen des Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur (AK Zensur) zum Thema Jugendschutz und Internet.
Und hier am Beispiel Estland, wie sehr wir Deutschen der Entwicklung bereits hinterher laufen und unsere Zukunft verschenken.

Buch ‚Raspberry Pi – Einsteiger und User Guide‘

Raspberry_LogoEs ist die deutsche Übersetzung des englischen Buches ‚Raspberry Pi User Guide‘ und ist im mitp-Verlag erschienen.

Der kleine Einplatinen-Computer Raspberry Pi hat seit seinem ersten Erscheinen 2012 eine große Fan-Gemeinde in aller Welt bekommen. Warum?

Er ist klein, dafür aber recht Leistungsstark, er ist sehr sparsam im Verbrauch, günstig in der Anschaffung und offen für eigene Entwicklungen und Programmierung.

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Den dafür ist er ursprünglich erdacht worden, als Lerncomputer für Schüler um bei ihnen die Freunde am Programmieren zu wecken. Dazu hat Eben Upton mit Kollegen den Kleinen PI bis 2011 entwickelt. Und dann wurden sie von ihrem Erfolg völlig überrollt. Wollten sie ursprünglich nur ein paar Tausend Stück in UK verkaufen, gibt es ihn heute auf der ganzen Welt. Durch eine rege Community werden Erfahrungen, Tipps und Bauanleitungen ausgetauscht. Viele Software wurde bereits für den PI angepasst und so auf seiner ehr minimalistischen Hardware zum Laufen gebracht.

Solche Hintergründe erfährt der Leser immer wieder so nebenbei in diesem Buch, während er Schritt für Schritt den Raspberry PI besser kennen lernt. Durch den lockeren Schreibstil kommt dabei nie Langeweile auf.
Das Buch beginnt kurz und knapp mit der Vorstellung der Hardwarekomponenten des PI. Dann führt es durch die erste Inbetriebnahme mit Debian-Linux, dem favorisiertem Betriebssystem der Autoren für den PI. Durch diese ersten Schritte unter Linux bekommt der Leser schnell den Einstieg in das Betriebssystem auf dem PI hin.

Anschließend werden dann einige von den vielen Einsatzmöglichkeiten für den Raspberry vorgestellt, wie z. B. als Mediacenter. Der Leser erfährt, wie er diese Anwendungen selbst auf seinem PI zum laufen bekommt. Nebenbei vertieft er dabei auch noch seine Linux-Erfahrungen!
Und so geht es dann folgerichtig mit den ersten eigenen Programmierversuchen in Scratch und Python weiter. Schließlich ist das ja das Ziel, der Leser soll den Spaß an der Programmierung entdecken. Zum Ende des Buches stellen die Autoren Erweiterungs- und Einsatzmöglichkeiten der Hardware vor.

Alles wird von Grund auf im Buch erklärt und setzt keine Vorkenntnisse beim Leser voraus. Insofern ist dieses Buch ein schöner, angenehm zu lesender Einstieg in die Welt der Programmierung und der Computerhardware des Raspberry PI.
Das Buch soll neugierig machen und den Einstieg erleichtern. Und diesen Zweck erfüllt es.

RaspberryPi

Eben Upton und Gareth Halfacree
25. Januar 2013 
ISBN 978-3-8266-9522-3
288 Seiten
Euro 19,95
eBook-Format epub oder PDF
Euro 16,99

Adventszeit

Mal endlich runter kommen und etwas besinnen, wie kann das besser gehen als mit guter Unterhaltung für die ganze Familie!

 

Urheberrecht: Julia Ginsbach, Copyright: Bosworth Music GmbH

Urheberrecht: Julia Ginsbach, Copyright: Bosworth Music GmbH

Darum habe ich uns Karten für die Aufführung „Die Himmelskinder-Weihnacht“ im Planetarium besorgt. Es war die Premierenvorstellung am 6. Dezember und leider waren viele Plätze wegen des Sturmes Xaver nicht besetzt – schade, die Menschen haben etwas verpasst.

Teleskop Urheberrecht: Julia Ginsbach, Copyright: Bosworth Music GmbH

Teleskop
Urheberrecht: Julia Ginsbach, Copyright: Bosworth Music GmbH

Das Stück von Wolfram Eicke, von ihm stammt auch das Familien-Musicals DER KLEINE TAG, und Dieter Faber ist für alle Weihnachtsfans ab 6 Jahren gedacht, aber auch unseren älteren Kidds und uns Erwachsenen hat es so gut gefallen. Eine Weihnachtsgeschichte in moderner Form, die aber auch immer wieder Anleihen an alte Lieder nimmt und dabei doch in ruhiger, besinnlicher Form abläuft. Gelesen vom Autor selbst und begleitet durch die wunderschönen Bilder von Julia Ginsbach an der Kuppel des Planetariums. Dazu dann immer wieder tolle Musik, war es wirklich schön. Für Kinder ist das Stück echt zu empfehlen!

Himmelskinder im Anflug Urheberrecht: Julia Ginsbach, Copyright: Bosworth Music GmbH

Himmelskinder im Anflug
Urheberrecht: Julia Ginsbach, Copyright: Bosworth Music GmbH

Maximilian Buddenbohm hat das Stück in seinem Artikel ‚Im Planetarium‚ und die Atmosphäre dabei sehr schön und mit viel besseren Worten als ich hier beschrieben.

Für mich selbst war es eine schöne, entspannte Einstimmung auf die Adventszeit – Weihnachten kann kommen 🙂