Archiv der Kategorie: Film

Paperman

Disney nimmt mit diesem wunderschönen Kurzfilm an der Oscar-Verleihung in der Kategorie ‚Bester Kurzfilm‘ teil. Der Film ist eine Kombination aus Hand gezeichnetem Trickteilen und Computeranimierten Teilen. Details beschreibt Gizmodo.

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=aTLySbGoMX0]

Einfach toll gemacht, like it!

Europas neue Online-Bibliothek lahmt (Update)

Die von der EU geförderte digitale Online-Bibliothek „Europeana“ ist gleich zu ihrem offiziellen Startschuss an übergroßem Interesse gescheitert. Eigentlich sollten Internetnutzer über www.europeana.eu in allen Sprachen Zugriff auf mehr als zwei Millionen Bücher, Landkarten, Fotografien, Archivdokumente und Filme aus Bibliotheken und Kulturinstituten aller 27 EU-Staaten erhalten.

So meldet das Hamburger Abendblatt den Start der neuen europäischen Online-Bibliothek. Sie ist schlicht unter dem Ansturm der Interessierten zusammen gebrochen. Man spricht von stündlich mehr als zehn Millionen Anfragen und dafür sind die sechs (!) Server nicht ausreichend.

Auch jetzt (23:52) zeigt die Seite nur diesen Hinweis:

The Europeana site is temporarily not accessible due to overwhelming interest after its launch (10 million hits per hour).

We are doing our utmost to reopen Europeana in a more robust version as soon as possible.

We will be back by mid-December.

For a preview on Europeana and further information.

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Laut Kommission beteiligen sich über 1000 Kulturorganisationen daran, wobei Deutschland ist nur mit einem Prozent am digitalen Datenbestand bisher vertreten ist.

Die Zahl digitalisierter Objekte, die über „Europeana“ abrufbar sind, soll bis 2010 auf zehn Millionen verfünffacht werden. Derzeit liege rund ein Prozent der Objekte aus Europas Bibliotheken und Kultureinrichtungen digital vor, 2012 sollen es vier Prozent sein.

Das Ziel ist eine digitale Kultureinrichtung, die zugleich Museum, Archiv und Bibliothek sein soll – und das im unbescheidenen gesamteuropäischen Zusammenhang. Bilder, Objekte, Texte, Klänge und Filme aus 2000 Jahren sollen so vernetzt werden, dass sie einem breiten Publikum den unkomplizierten und anregenden Zugang zum kulturellen Erbe eines Kontinents eröffnen.

Technisch müssen sie jedenfalls da noch nachbessern oder man hätte vorher Leute fragen sollen, die sich mit Servern und massiven Zugriffen auskennen.

Und damit Euch allen ein schönes Wochenende.

Update: Aktuell (24.11.) klappt der Zugriff immer noch nicht, dafür bekommt man nun eine neue Meldung. Danach soll es dann ab Mitte Dezember klappen.

Aufgrund des überwältigenden Interesses nach ihrem Launch ist die Europeana-Webseite vorrübergehend nicht zugänglich (10 Mio. Aufrufe pro Stunde).

Wir tun unser Möglichstes, die Leistung zu steigern und Europeana wieder zugänglich zu machen.

Die Webseite ist ab Mitte Dezember wieder verfügbar.

Hier finden Sie eine Vorschau auf Europeana und weitere Informationen.

Mal abwarten, was dann kommt.

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Loriot wird 85

Hamburger Abendblatt

Quelle: Hamburger Abendblatt

Heute feiert Bernhard Victor Christoph Carl von Bülow genannt Loriot seinen 85. Geburtstag. Mein absoluter Lieblingskomiker. Herzlichen Glückwunsch!!

Wie passend, gerade haben wir Anfang der Woche unseren Kidds ein paar seiner Klassiker gezeigt. Pure Begeisterung! Loriot verbindet damit Generationen.

Hier einer seiner Klassiker, ist schon so eine Sache mit dem Gefühl..

[googlevideo=http://video.google.de/videoplay?docid=-5159769630361665569]

Die ARD sendet ‚Eine Porträtcollage von Klaus Michael Heinz‚, Donnerstag, 13.11.2008, 22.45 Uhr

Das Hamburger Abendblatt widmet ihm eine Seite „Ach so!“ – „Ach was!“ (PDF)

In Berlin gibt es eine ‚Hommage an Loriot‚ im Filmmuseum

Radio Bremen bietet mehrere Seiten im Web zu Loriot und sendet ‚Den ganzen Tag Loriot auf Bremen Eins‚ verteilt eine Auswahl seiner witzigsten Sketche und Parodien.

Ein ganze altes Interview: ‚Loriots Knollennasen – anno 1969

Hier findet sich ein Loriot-Lexikon von der FAZ

Ach und bevor ich es vergesse, hier findet ihr ‚Loriot’s heile Welt‚.

Und noch etwas, der Künstlername Loriot ist die französische Bezeichnung des Pirols.

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Gesammeltes

Zum Wochenende wieder eine Zusammenstellung verschiedener Themen.

Heise und die Computerwoche berichtet von einer Studie des Frauenhofer Institutes zum Thema Datensicherheit in sozialen Netzen. Die Forscher haben dazu sieben Netzwerke überprüft. Die Studie findet sich hier (PDF). Getestet wurden die ehr geschäftlicht genutzten XING und LinkedIn, sowie facebook, studiVZ, myspace, wer-kennt-wen und lokalisten.

Anderer Interessanter Artikel bei Heise stellt Jim Fruchterman vor, ein erfolgreicher Geschäftsmann der mit dem Geld aus dem Verkauf seiner Firma eine neue Non-Profit Firma aufgebaut hat. Seine Firma Benetech hat ein Hauptprodukte Bookshare eine Buchtauschbörse für Sehbehinderte. Eine großartige Idee wie ich finde, kosten doch Blindenbücher enormes Geld. Gibts solche Art von Firmen auch bei uns? Mir wären sie unbekannt!

Chris hat in seinem Blog F!XMBR eine schöne Beschreibung erstellt wie man auf Identi.ca Themen per Jabber tracken kann. Lesen!

Und über Robert fand ich das klasse 3D-Animationsprojekt im dritten und vierten Semester des Studiengangs Multimediaart, Fachbereich Animation, FH Salzburg. Meine Kidds waren begeistert 😉

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=5jj12uSZ8Vk]

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Social Bookmarking für Bilder

Martin beschreibt auf zweinull.cc einen neuen(?) Bookmarkingdienst für Bilder.

Dabei kommt er zu einer Aussage:

Positiv erwähnt werden muss dabei auch, dass die Dateien nicht von der externen Quelle verlinkt, sondern tatsächlich auf dem Server von We heart it gespeichert werden. Damit bleiben einem Fotos und Grafiken auch erhalten, nachdem eine Quellseite nicht mehr existiert.

Womit er ohne Zweifel recht hat. Nur wie ein Kommentar richtig meint:

Hmm, grundsätzlich ja eine gute Idee. Aber da die Bilder ja auch auf der Homepage dann angezeigt werden sehe ich schon ein Problem auf den Betreiber zukommen. Ich habe zumindest auf Anhieb ein Bild entdeckt, dass auf der Originalseite aus dem Kontext heraus ganz klar als Urheberrechtlich geschützt zu erkennen ist. Ob sich die Rechteinhaber das lange gefallen lassen, dass dieser Dienst die Bilder komplett spiegelt und präsentiert…?

Und damit sind wir beim Kern des Problems, die Rechteinhaber kommen durch solche Dienste um ihren Lohn. Welcher Fotograf bietet unter solchen Bedingungen noch Bilder im Netz an? In der Folge wird die Qualität der Bilder im Netz sicher schlechter werden, da diese nur noch in geringer Auflösung angeboten werden.

Es ist eines der Grundprobleme unserer Zeit und die Welt braucht neue Lösungen für digitalen Content !

Den egal ob Bild, Video, TV, Musik oder Texte – es gibt keine Originale mehr. Alles lässt sich im Web einfach kopieren und verteilen. Hier muss eine Lösung erst noch gefunden werden um allen Interessen gerecht(er) zu werden.
Die heutigen Methoden (z.B. GEMA, Kopierschutz, Wasserzeichen, Verbote ..) sind von vorgestern und eine allgemein akzeptierte Lösung habe ich noch nirgends gesehen. Erschwerend kommt hinzu, diese Lösung muss weltweit anerkannt sein.

Oder aller Content ist Open Source und die Erschaffer bekommen (woher?) eine pauschale Vergütung. Nur wer will darüber entscheiden? Und wo kommt das Geld dafür her?

Ich sehe (noch) keine Lösung, Ideen nach vorn ..

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Digitale Zukunft

Heute morgen in der U-Bahn las ich, dass ein Originalbild des belgischen Comic-Zeichners Hergé ist in Paris für den Rekordpreis von 764 200 Euro versteigert worden ist. Bei dem Gemälde aus Tinte und Wasserfarben aus dem Jahre 1932 handelt es sich um das Titelbild des Bandes «Die Abenteuer von Tim und Struppi in Amerika» (Yahoo News).

Ein Originalbild, auf Papier (!), ist doch ein einmaliges Stück. Irgendwie bin ich beim Lesen ins Grübeln gekommen.

Die digitale Technik schiebt sich immer weiter in unser aller Leben. Es gibt bereits Künstler die nur per PC arbeiten. Stellt sich für mich die Frage nach dem Original, nach dem einzigen Stück?!

In achtzig, hundert Jahren wird es keine Auktion geben, wo ein Original von digitaler Kunst versteigert werden wird. Warum, weil es keins gibt!

Das ‚Werk‘ (hier könnte auch Text, Bild, Foto, Musik..) versteckt sich in einer Datei und die kann ich kopieren und kopieren..

Wo ist da dann das Original, frage ich mich. Jeder der diese Datei hat, hat irgendwie auch das Original, oder? Damit entfällt aber das einmalige eines ‚Werkes‘. Man hat also immer eine Kopie und nie das Original. Umgekehrt werden damit alle wirklichen Originale immer wertvoller !!

Irgendwie Schade das das Original damit ausstirbt. Damit verlieren wir alle etwas einmaliges.

Gerad sehe ich das bei zweinull.cc Zehn Thesen zur digitalen Zukunft beschrieben werden.

These 1, Print stirbt, und These 9, Physische Distribution von Musik und Film werden Geschichte, passen irgendwie zu meinen Überlegungen.

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